Verbandsgeschichte

Chronologie des Verbandes der Verwaltungsbeamten
Manfred Schmid (††) und Harald Gentsch
 
08.02.1893
Gründung der Berufsorganisation des Verwaltungsdienstes in Schwäbisch Gmünd als „Verein der württembergischen Verwaltungskandidaten“ durch den damaligen Verwaltungsassistenten Schopp und die Verwaltungskandidaten Häberle und Leibfried.
Die Gründer des Verbandes erließen eine Bekanntmachung im „Staatsanzeiger für Württemberg“, worin zum Vereinsbeitritt aufgefordert wurde.
 
04.06.1893
Erste Landesversammlung in Stuttgart.
Die Überfüllung des Berufsstands verschlechterte zusehends die wirtschaftlichen Verhältnisse der ungeprüften Angehörigen und ihre Aussichten auf spätere Einstellung. 120 Verwaltungskandidaten aus dem ganzen Land beschlossen die organisatorischen Grundlagen des Vereins, Vereinssatzung, Vertretung usw.
Grundgedanken des Vereinszwecks waren, „den Stand zu heben, gemeinsame Interessen zu beraten und zu fördern sowie den kameradschaftlichen Verkehr zu pflegen“.
In der ersten Landesversammlung wurde weiter beschlossen anzustreben:
1. Die Zulassung zur Dienstprüfung vom Nachweis einer den Standesverhältnissen entsprechenden Schulbildung, womöglich der Berechtigung zum 1-jährigen, freiwilligen Militärdienst, abhängig zu machen.
2. Einführung einer einheitlichen Prüfung, insbesondere Ablegung vor nur einer Prüfungskommission (gegenüber vorher 4 bei den früheren Kreisregierungen).
3. Entsendung von Laufbahnangehörigen in die Prüfungskommission.
Der neu gegründete Verein und seine ideelle Zielsetzung fanden eine freundliche Aufnahme bei Behörden und Bevölkerung. Eine namhafte schwäbische Tageszeitung brachte über die in der Liederhalle versammelten Verwaltungsbeamten folgende Kritik: „Zuversichtlich, aber taktvoll traten sie vor die Öffentlichkeit, Sorge um die Zukunft hat sie dazu gedrängt.“
Mitgliederzahl 110.

01.12.1900
Erlass einer neuen Prüfungsordnung (Königliche Verordnung über die Verwaltungsdienstprüfung), die der Verein als ersten großen Erfolg in einer außerordentlichen Landesversammlung feierte.
In dieser Prüfungsordnung wurden die meisten Forderungen des Vereins erfüllt.
Mitgliederzahl 600.
 
1904
Anleitung zum Studium für ungeprüfte Verwaltungskandidaten.
 
01.01.1905
Herausgabe einer eigenen Vereinszeitschrift als „Mitteillungen des Vereins der württembergischen Verwaltungskandidaten“.
Mitgliederzahl 1.105.
 
01.01.1909
Die Vereinszeitschrift erscheint unter dem Titel „Der Verwaltungsmann, Organ für Verwaltungsbeamte und Kandidaten“.
 
14.03.1909
Verein erreicht wesentliche Verbesserung der Bezahlung der Kanzleigehilfen.
 
04.08.1912
Landesversammlung beschließt Umbenennung des „Vereins der Württembergischen Verwaltungskandidaten“ in „Verein der Württembergischen Verwaltungsbeamten e.V.“, da von den 1.691 Verbandsmitgliedern nur noch 480 die Bezeichnung „Verwaltungskandidat“ zukommt.
 
16.10.1913
Durch die Königliche Verordnung wird im Ausbildungsgang des gehobenen mittleren Verwaltungsbeamten in Württemberg die „Vorprüfung“ als weitere Prüfung eingeführt.
Zahlreiche Gestaltungswünsche des Vereins wurden erfüllt.
 
Nov./Dez. 1913
Einführung der Vorkurse für Verwaltungskandidaten durch den Verein.
 
1914
gibt der Verein ein „Handbuch für württembergische Verwaltungskandidaten“ heraus, das vor allem Anleitungen für die Prüfungsvorbereitungen und den Text der Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften enthält.
Mitgliederzahl 1.742.
 
1914/1918
Insgesamt 1.370 Vereinsmitglieder werden zum Heer eingezogen; 305 sind gefallen. Während des Krieges musste sich die Vereinsarbeit darauf beschränken, durch die Vereinszeitschrift die Verbindung zu den im Feld stehenden Mitgliedern aufrecht zu erhalten.
Die Zeitschrift berichtete laufend über gefallene, verwundete und vermisste Mitglieder und über Auszeichnungen und Beförderungen.
 
15.06.1919
Erste Landesversammlung nach dem Krieg. Neuorientierung der Vereinspolitik.
 
27.09.1920
Verein interveniert beim Innenministerium wegen Überfüllung des Berufsstandes.
 
1922
Von diesem Jahr ab veranstaltet der Verein Fortbildungslehrgänge und Vortragsreihen, zuerst in Stuttgart und dann auch in anderen Städten des Landes. Das Interesse und die Beteiligung der Beamtenschaft an diesen Veranstaltungen war zuletzt so stark, dass der Verein sich für die Errichtung einer Verwaltungsakademie in Württemberg einsetzte.
Mitgliederzahl 2.682.
 
Juli 1927
Denkschrift des Vereins zur Errichtung einer Verwaltungsakademie als Fortbildungseinrichtung für den Verwaltungsdienst.
 
01.09.1927
Der Verein gründet als weitere Fachzeitschrift die „Verwaltungspraxis“, die sich mehr mit den rechtlichen Einzelfragen der Verwaltung, insbesondere Rechtsprechung und Praxis sowie Rechtsauskünften befasst. Die Zeitschrift erscheint bis 1928 im Selbstverlag und geht dann in den Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin über, der sie unter Mitwirkung des Vereins der Württembergischen Verwaltungsbeamten herausgibt.
 
04.02.1928
Gründung der württembergischen Verwaltungsakademie unter Führung des Vereins der württembergischen Verwaltungsbeamten.
 
05.02.1928
Eröffnung der Verwaltungsakademie in der Liederhalle Stuttgart.
 
1928
Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Vorkurse für Verwaltungskandidaten.
 
07.05.1928
Eröffnung der Badischen Verwaltungsakademie in Heidelberg.
 
01.01.1929
Neuer Titel für die Vereinszeitschrift „Württembergische Verwaltungszeitschrift“.
 
1932
Berufswettkampf der württembergischen Verwaltungskandidaten wird ins Leben gerufen, der später als Leistungswettbewerb durchgeführt wird.
 
17.06.1933
Außerordentliche Landesversammlung, in der die Teilnehmer wählen konnten zwischen der Auflösung des Vereins oder seinem Umbau zum reinen Fachbildungsverein. Die Versammlung wählte den Umbau und ermächtigte die Vereinsleitung, die Satzung neu zu fassen. Die neue Satzung vom 25. Oktober 1933 ordnete die Vereinsleitung nach dem „Führerprinzip“ und bestimmte, dass der Verein nur mit Zustimmung von ¾ aller Vereinsmitglieder aufgelöst werden kann.
 
16.12.1933
Der Verein feiert sein 40-jähriges Bestehen.
Am gleichen Tag gibt das Innenministerium bekannt, dass der staatliche Unterrichtskurs für Verwaltungskandidaten die Bezeichnung „Höhere Verwaltungsschule Stuttgart“ erhalten hat.
Mitgliederzahl 4.200.
 
1935
Herausgabe der „Studienmappe für Vorkurs und Vorprüfung“.
Neues Gesicht der Vereinszeitung.
 
13.11.1937
Festakt in der Liederhalle in Stuttgart aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Verwaltungsdienstprüfung und damit des württembergischen gehobenen Verwaltungsdienstes sowie des 50-jährigen Bestehens der Höheren Verwaltungsschule.
Die Landesversammlung fasst den Beschluss zur Auflösung des Vereins mit Ablauf des 31.12.1937.
 
1938 – 1947
Die Vereinszeitschrift ist nach der Auflösung des Vereins vom Verlag W. Kohlhammer in Stuttgart erworben worden und unter Beibehaltung des bisherigen Namens bis zum Mai 1941 weiter erschienen.
 
19.01.1948
Erteilung einer Lizenz für den Verein durch die Militärregierung Land Württemberg-Baden.
 
28.02.1948
Wiedergründung des Vereins im Rathaus in Welzheim unter der Bezeichnung „Verein der württembergischen Verwaltungsbeamten 1893, Landesbezirk Württemberg“.
Initiatoren der Wiedergründung waren die Berufskollegen Boßler, Dillmann, Oechsle, Roller, Seebich, Supper, Treiber, Weinmann und Wolpert.
Bis zu den ersten Wahlen, die satzungsgemäß noch im Jahr 1948 stattfinden, haben die Kollegen Boßler, Supper und Wolpert die Vereinsleitung übernommen.
Geschäftsführer des Vereins ist Kollege Wucherer bei der Württembergischen Landessparkasse.
Als Hauptaufgabe betrachtet der Verein die Förderung der rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen des Verwaltungsbeamten-Standes mit dem Ziel der Erhaltung eines Berufsbeamtentums.
 
25.04.1948
Die erste Vereinsmitteilung.
 
08.10.1948
Eintrag in das Vereinsregister.
 
18.12.1948
Wahl eines Gesamtvorstandes durch Wahlmänner aus den einzelnen Kreisen.
 
1948
Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft der Vorkurse durch den Verein.
 
22.04.1949
Gründung des Württ.-Bad. Beamtenbundes. Verein ist Gründungsmitglied.
 
25.09.1949
Erste Landesversammlung seit der Wiedergründung.
Verabschiedung der neuen Vereinssatzung. Zum Verbandvorsitzenden gewählt wird Kollege Direktor Bruno Oechsle, Stuttgart, und zum Stellvertreter Kollege Landrat Gustav Seebich, Göppingen.
Mitgliederzahl etwa 850.
 
01.04.1950
Mitgliederzahl 1.330
 
01.07.1952
Unter Federführung des Vereins der Württembergischen Verwaltungsbeamten wird die Wiedergründung der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Stuttgart als Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie beschlossen.
 
20.01.1953
Wiedereröffnung der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie. Präsident ist Finanzminister Dr. Karl Frank, Studienleiter ist Prof. Dr. Dr. Otto Gönnenwein.
 
21.11.1953
Festliche Veranstaltung aus Anlass des 60-jährigen Vereinsjubiläums in der Stadthalle in Fellbach.
 
24.01.1954
Auf der Landesversammlung beschließt der Verein Initiativen zum Ausbildungswesen. Die Vorschläge werden dem Innenministerium am 10. März 1954 unterbreitet. Der Verein fordert vor allem die Vereinheitlichung des Ausbildungswesens in Baden-Württemberg und als erstes die Schaffung einheitlicher Verwaltungsschulen.
 
04.01.1955
Verein fordert beim Innenministerium die Wiedereinführung der persönlichen Vorrückung im Besoldungsrecht.
 
Mai 1955
Der Verein legt dem Landtag seine Forderungen zur neuen Gemeindeordnung für Baden-Württemberg vor.
 
16.03.1957
Die Landesversammlung verabschiedet Vorschläge der Fachabteilung „ungeprüfte Mitglieder“ für die Verbesserung des Ausbildungswesens für den gehobenen Verwaltungsdienst.
 
Juni 1957
Der Verein richtet erstmals Einführungslehrgänge für Verwaltungskandidaten ein.
 
01.01.1958
Das Vereinsorgan erhält die neue Bezeichnung „Schwäbische Verwaltung“.
 
14.03.1959
In der Landesversammlung wird Verwaltungsdirektor Georg Häussler zum neuen Vereinsvorsitzenden als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Kollegen, Direktor Bruno Oechsle, gewählt. Bruno Oechsle wird Ehrenmitglied des Vereins.
Der Verein betreibt die Errichtung eines neuen und eigenen Gebäudes für die Staatliche Verwaltungsschule Stuttgart.
 
26.03.1959
Verein verlangt Verbesserung der Einreihungs- und Bewertungsgrundsätze für den kommunalen Bereich und erzielt einen beachtlichen Erfolg.

15.04.1961
In der Landesversammlung kann der Vorsitzende bekanntgeben, dass der Landtag die Mittel für den Bau eines Verwaltungsschulgebäudes in Stuttgart bewilligt hat. Der mehrjährige hartnäckige Kampf des Verbandes führte zum vollen Erfolg.
 
16.11.1962
Verein führt mit Innenministerium und Regierungspräsidien Festveranstaltungen aus Anlass von 125 Jahre württembergische Verwaltungsdienstprüfung und 75 Jahre Verwaltungsschule durch. Er gibt eine 150 Seiten umfassende Festschrift heraus.
 
17.04.1964
Der Verein legt dem Innenministerium Vorschläge zur Neuordnung der Ausbildung für die Verwaltungsbeamten des gehobenen Dienstes vor. Sie war in monatelangen Beratungen in einer Kommission und in den Gremien des Vereins erarbeitet worden.
 
26.06.1965
Die Landesversammlung verabschiedet die Entschließung zur Neuordnung der Ausbildung der Beamten des gehobenen Verwaltungsdienstes. In der Entschließung werden folgende Grundsatzforderungen erhoben:
1. Die gemeinsame Ausbildung der Staats- und Körperschaftsbeamten ist beizubehalten und auf das ganze Land auszudehnen.
2. Die Ausbildung ist durch folgende Maßnahmen wesentlich zu verbessern und zu intensivieren:
a) Zulassungsvoraussetzung ist das Abitur, Ausnahmen sind möglich.
b) Festsetzung der Ausbildungszeit für Abiturienten auf vier Jahre, für die anderen Anwärter auf sechs Jahre.
c)
Anstelle der bisherigen Vorkurse werden geschlossene Fachlehrgänge an den Landesverwaltungsschulen eingerichtet und berufsbegleitende Arbeitsgemeinschaften durchgeführt.
d) Die fachwissenschaftliche Ausbildung an den Landesverwaltungsschulen dauert zwei Jahre (4 Semester) und wird durch die Laufbahnprüfung abgeschlossen, die aus einer Zwischenprüfung und einer Abschlussprüfung besteht.
3. Als Ausbildungsstellen werden alle Gemeinden mit mindestens einem als Ausbilder geeigneten Beamten des gehobenen Verwaltungsdienstes zugelassen.
4. Die Anwärter treten während der ganzen Ausbildungszeit in ein Beamtenverhältnis zum Land, das sie zu den Ausbildungsstellen abordnet.
5. Es werden zwei Landesverwaltungsschulen eingerichtet, die den Status der Pädagogischen Hochschulen erhalten. Die gesamte theoretische Ausbildung ist Aufgabe der Landesverwaltungsschulen.
 
26.07.1966
Das Innenministerium legt zur Ausbildungsreform den Entwurf einer Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Verwaltungsdienst vor. Der Verein der Württembergischen Verwaltungsbeamten übt harte Kritik. Eine lange Auseinandersetzung beginnt.
 
April 1968
Ein Vereinsmitglied wird Landesvorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Landesverband Baden-Württemberg.
 
25.05.1968
Die Landesversammlung in der Stadthalle in Sindelfingen steht ganz im Zeichen des Protestes gegen den unzulänglichen Entwurf der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Verwaltungsdienst.
Der Verein fordert Reformen statt Flickwerk.
 
April 1969
Der Verein legt Denkschrift zur Neuordnung der Ausbildung vor.
Innen- und Kultusministerium überarbeiten den Regierungsentwurf. Wesentliche Forderungen des Vereins werden berücksichtigt.
 
Juni 1969
Berufsausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst vor entscheidender Wende. Innen- und Kultusministerium legen überarbeiteten Entwurf zur Neuordnung der Ausbildung vor. Vereinsvorstand billigt den Entwurf in seinen Grundzügen, da die wichtigsten Vorschläge und Forderungen des Vereins berücksichtigt sind.
 
18.04.1970
Die Landesversammlung beschließt Namensänderung.
Der Verein der Württembergischen Verwaltungsbeamten e. V. wird umbenannt in „Verband der Württembergischen Verwaltungsbeamten e. V“.
Durch diese Namensänderung soll rein äußerlich der Hinweis von der traditions- und verdienstreichen Standesvertretung zu einer kämpferischen Interessenvertretung deutlich gemacht werden. Hans Kilian, Prokurist beim Württembergischen Gemeindeversicherungsverein wird zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt. Verwaltungsdirektor Georg Häussler, sein Vorgänger im Amt, wird zum Ehrenmitglied ernannt.
 
21.05.1970
Neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Verwaltungsdienst erlassen. Die praktische Ausbildung dauert bei Abiturienten zwei Jahre, bei den anderen Anwärtern drei Jahre. Die fachwissenschaftliche Ausbildung an der Höheren Verwaltungsfachschule dauert zwei Jahre.
An den Höheren Verwaltungsfachschulen kann die fachgebundene Hochschulreife erworben werden.
Mit der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung erzielt der Verband in der berufspolitischen Arbeit einen seiner größten Erfolge.
 
17.07.1970 – 15.10.1970
Harter Kampf des Verbandes im administrativen und politischen Raum um Stellenzulage für alle Verwaltungsbeamten. Der Landtag entspricht der Forderung des Verbandes.
 
17.03.1971
Der Hauptvorstand des Verbandes fasst Entschließung, in der u. a. gefordert wird
1. Hochschulreife für Absolventen der Staatlichen Verwaltungsschulen,
2. Anhebung der Höheren Verwaltungsschulen Stuttgart und Kehl zu Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung.
 
28.04.1971
Eindrucksvolle Mitgliederversammlung in Böblingen – eine berufspolitische Demonstration mit Nachwirkungen.         
 
12.08.1971
Das Kultusministerium Baden-Württemberg erkennt den Absolventen der Höheren Verwaltungsfachschulen Stuttgart und Kehl die allgemeine Hochschulreife zu.
 
September 1971
Die Höheren Verwaltungsfachschulen Stuttgart und Kehl nehmen ihre Arbeit in neu erstellten Schulgebäuden auf.
 
26.10.1971
Auf dem Wege zu einer bundeseinheitlichen Vertretung der Verwaltungsbeamten nimmt der Verband an einem Gründungsgespräch in Frankfurt teil.
 
12.04.1972
Vertreterversammlung in Esslingen schafft durch Satzungsänderung die Voraussetzung zur Fusion der Beamtenverbände des Verwaltungsdienstes in Baden-Württemberg.
 
15.09.1972
Alfred Fetzer tritt als erster hauptamtlicher Geschäftsführer seinen Dienst an.
 
03.10.1972
Die Landesregierung beschließt, die Höheren Verwaltungsfachschulen Kehl und Stuttgart ab 01.04.1973 in Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung umzuwandeln. Der Verband hat damit ein Ziel erreicht, für das er viele Jahre hart gekämpft hat.

01.01.1973
Das Verbandsorgan „Schwäbische Verwaltung“ wird in „Verwaltungszeitung Baden-Württemberg“ umbenannt.
Gleichzeitig beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Verwaltungsbeamtenverbände in Baden-Württemberg durch die Gründung des Verbandes der Verwaltungsbeamten in Baden-Württemberg e. V.
Zum Gesamtverband haben sich zusammengeschlossen:
1. Verband der Württembergischen Verwaltungsbeamten, gegründet 1893, zum Zeitpunkt der Fusion rd. 5.500 Mitglieder, amtierender Vorsitzender Direktor Hans Kilian, Stuttgart;
2. Fachverband der Verwaltungsbeamten in Nordbaden, gegründet im Dezember 1955 in Heidelberg, rd. 860 Mitglieder, amtierender Vorsitzender Oberamtsrat Rudolf Heinzerling, Heidelberg;
3. Verband Südbadischer Verwaltungsbeamter, gegründet am 04.07.1950 in Freiburg, rd. 700 Mitglieder, amtierender Vorsitzender Josef Bresch, Freiburg;
4. Verband der Beamten des mittleren Dienstes, gegründet am 12.05.1956, rd. 500 Mitglieder, amtierender Vorsitzender Stadtamtmann Erwin Mader.
 
Der neue Verband der Verwaltungsbeamten zählt rd. 7.500 Mitglieder.
 
04.04.1973
Offizielle Gründungsversammlung in der Pforzheimer Jahnhalle. Zum Verbandsvorsitzenden wird Direktor Hans Kilian gewählt, zu seinen Stellvertretern Regierungsdirektor Josef Bresch, Freiburg, und Bürgermeister Heinz Keppler, Marbach.
Die Mitgliederversammlung beschließt eine neue Verbandssatzung.
 
27.06.1973
Erlass einer neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Verwaltungsdienst, auf deren Inhalt der Verband großen Einfluss genommen hat.

01.01.1974
Eingangsamt für die Absolventen der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung Stuttgart und Kehl wird ab 01.01.1974 nach Bes. Gruppe A 10 angehoben.
Der Verband kämpft um Gleichstellung der Altabsolventen.
 
12.09.1974
Delegation des Verbandsvorstands erörtert mit Ministerpräsident Dr. Hans Filbinger die wichtigsten berufspolitischen Probleme: Ausbildungsdauer im gehobenen Verwaltungsdienst, Gleichbehandlung der Altabsolventen, Besoldung der Bürgermeister und Graduierung der Fachhochschulabsolventen.
 
18.09.1974
Der Verband fordert erneut die Graduierung der Absolventen der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung in Stuttgart und Kehl und die Nachgraduierung der Absolventen der Vorgängereinrichtungen.
 
23.04.1975
Vertreterversammlung in Marbach. Oberverwaltungsrat Manfred Schmid, Neckartailfingen, wird zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt. Direktor Hans Kilian kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr.
 
17.09.1975
Verbandsleitung erörtert mit Ministerpräsident Dr. Hans Filbinger grundsätzliche berufspolitische Anliegen des Verwaltungsdienstes.
 
01.01.1976
Ein schwarzer Tag für den gehobenen Verwaltungsdienst im Lande. Durch das Haushaltsstrukturgesetz vom 18. Dezember 1975 wird das Eingangsamt für Absolventen der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung Bes. Gruppe A 10 suspendiert und nach Bes. Gruppe A 9 zurückgestuft.
Der Verband der Verwaltungsbeamten erhebt Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht.
 
Februar 1976
Beginn des Kampfes um den Erhalt der 4-jährigen Ausbildungsdauer.
 
20.04.1976
Bundesverfassungsgericht lehnt Verfassungsbeschwerde gegen Suspendierung des Eingangsamts A 10 ab.
 
Juni 1976
Deutscher Bundestag beschließt Übergangslösung bis zum 01.01.1985 - Ergebnis der hartnäckigen Verbandsarbeit.
 
21.09.1976
Verband erreicht Stellenfreigabe für die Absolventen des mittleren Verwaltungsdienstes.
 
30.08.1978
Verbandsmitglied Lothar Späth MdL wird Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.
 
April 1979
Verband legt Aktionsprogramm zur Verbesserung der Situation des mittleren Verwaltungsdienstes vor.
 
03.07.1979
Absolventen der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung erhalten den Diplomgrad „Diplomverwaltungswirt (FH)“.
 
06.12.1979
Verbandsleitung erörtert grundsätzliche berufspolitische Anliegen mit Ministerpräsident Lothar Späth.
 
Mai 1981
Verband erhebt erneut Verfassungsbeschwerde wegen Suspendierung des Eingangsamts.
 
23.06.1981
Landesregierung erlässt Verordnung über die Diplomierung und Nachdiplomierung.
Damit können auch die Absolventen der Vorgänger-Einrichtungen auf Antrag nachdiplomiert werden. Sehr viele Kolleginnen und Kollegen machten davon Gebrauch. Die langjährigen und hartnäckigen Bemühungen des Verbandes führten zum Erfolg.
 
01.01.1982
Änderung der Stellenobergrenzenverordnung für den kommunalen Bereich bringt Verbesserungen, die der Verband mit großem Nachdruck initiiert und angestrebt hat.
 
07.05.1982
Verbandsleitung bei Ministerpräsident Lothar Späth.
 
06.12.1982
Bundesverfassungsgericht weist Verfassungsbeschwerde gegen Suspendierung des Eingangsamtes A 10 wiederum zurück.
 
08.06.1983
Protest des Verbandes bei Bundeskanzler, Bundesinnen- und Finanzminister gegen besoldungsmäßige Benachteiligung der jungen Verwaltungsbeamten.
 
Oktober 1983
Verband appelliert mit Erfolg an die Dienstherren, allen Absolventen der Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung einen Arbeitsplatz zu geben.
 
09.05.1984
Eindrucksvolle berufspolitische Kundgebung anlässlich der Vertreterversammlung in Leinfelden-Echterdingen.
 
1984 – 1986
Verband kämpft mit Erfolg gegen die Verkürzung der Ausbildungsdauer von vier auf drei Jahre. Seine Anstrengungen werden aktiv unterstützt von Ministerpräsident Lothar Späth und dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Erwin Teufel.
Verband interveniert am 23.01.1984 in Bonn.
 
21.03.1985
Gespräch mit dem Vorsitzenden der Bundesinnenministerkonferenz über brennende Probleme des Verwaltungsdienstes.
 
15.12.1986
Landesregierung beschließt Beibehaltung der vierjährigen Ausbildungsdauer.
 
01.01.1987
Der Verband der Verwaltungsbeamten ändert sein äußeres Erscheinungsbild. Die Staufer-Löwen werden durch ein neues Signet – ein neu und modern gestaltetes Schriftgut – abgelöst.
 
15.05.1987
Berufspolitische Kundgebung anlässlich der Vertreterversammlung 1987 in Wernau.
Innenministr Dietmar Schlee: „Fürsorgepflicht ist in Zukunft ein zentrales Anliegen der Landesregierung“.
 
25.11.1987
175 Jahre Verwaltungsdienstprüfung in Baden, 150 Jahre Verwaltungsdienstprüfung in Württemberg und 100 Jahre Staatliche Verwaltungsschule.
Diese Jubiläen werden in einer Festveranstaltung im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Anwesenheit höchster Repräsentanten aus dem Land, unter anderem aus Politik, staatlicher und kommunaler Verwaltung gebührend gefeiert. Im Mittelpunkt des Festaktes steht eine Rede des Ministerpräsidenten Dr. h.c. Lothar Späth.
Der Verband gibt aus Anlass des dreifachen Jubiläums eine Festschrift in Buchform unter dem Titel „Verwaltung im Wandel der Zeit“ im Boorberg Verlag heraus.
Der Verband will mit der Festschrift auf die Geschichte, die Entwicklung und die Vielfalt der Wirkungsfelder und Wirkungsmöglichkeiten des Verwaltungsdienstes hinweisen und in der Öffentlichkeit deutlich machen. Die Festschrift umfasst 265 Seiten und wird in einer Auflage von 5.000 Exemplaren herausgegeben.
 
01.01.1988
Zum 31. Dezember 1987 ist Alfred Fetzer in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger wird Elmar Bayer.
 
04.02.1988

Die Württembergische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie feiert 60-jähriges Jubiläum. Sie wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Beamten des gehobenen und mittleren Dienstes unter Federführung des Vereins der Württembergischen Verwaltungsbeamten gegründet.
 
29.04.1988
Verband setzt wichtige Verbesserungen in der Stellenobergrenzenverordnung durch. In Gemeinden ab 2.000 Einwohnern kann eine Stelle in Bes. Gruppe A 12 ausgebracht werden.
 
07.07.1988
Neuordnung der Ausbildung des gehobenen Verwaltungsdienstes. Dienstanfängerjahr sichert die 4-jährige Ausbildungsdauer. Verband setzt die vollen Anwärterbezüge für das Dienstanfängerjahr durch.
 
18./20.01.1989
Informationskampagne des Verbandes wegen Kommunalisierung der staatlichen Beamten des mittleren und gehobenen Verwaltungsdienstes bei den Landratsämtern.
Die Kommunalisierung tritt ab 01.01.1990 in Kraft.
Der Verband erreicht optimale Rahmenbedingungen für die Übernahmeaktion.
 
22.08.1989
Verbandsvorsitzender Schmid erörtert mit einer Delegation der Deutschen Verwaltungs-Gewerkschaft bei Innenminister Dietmar Schlee in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der ständigen Konferenz der Innenminister der Länder die Probleme des Verwaltungsdienstes und warnt vor der Vernachlässigung der Mitarbeiter der allgemeinen und inneren Verwaltung bei anstehenden Reformen des öffentlichen Dienstes.
 
01.01.1990
Die Verwaltungsbeamten des mittleren und gehobenen Verwaltungsdienstes werden auf freiwilliger Basis kommunalisiert. Verband setzt in einer landesweiten Kampagne optimale Überleitungsregelungen durch.
 
27.06.1990
Vertreterversammlung in Bad Waldsee – Öffentliche Kundgebung unter dem Motto „Leistung verlangt Gegenleistung“.
Bei den unter Leitung von Regierungsdirektor Rolf Wieser, dem Stuttgarter Kreisvorsitzenden, durchgeführten Wahlen wurde Verbandsvorsitzender Manfred Schmid einstimmig wiedergewählt.
 
03.12.1990
Wahl von Kollege Landrat Heinrich Haasis MdL zum Präsidenten des Württembergischen Sparkassen- und Giroverbandes.
 
22.01.1991
Erwin Teufel MdL, langjähriger Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Mitglied des Verbandes seit Eintritt in den Beruf, wird zum Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg gewählt.
 
09.04.1992
Deutsche Verwaltungs-Gewerkschaft unterbreitet in einer unter wesentlicher Beteiligung des Verbandes und seines Vorsitzenden erarbeiteten Denkschrift der ständigen Konferenz der Innenminister ihre Vorstellungen und Forderungen für Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Sicherheit der künftigen Funktionserfüllung des öffentlichen Dienstes.
 
25.09.1992
Verbandsvorsitzender Manfred Schmid wird beim Vertretertag der Deutschen Verwaltungs-Gewerkschaft als stellvertretender Bundesvorsitzender wiedergewählt.
Eine von ihm verfasste Resolution zur Lage des Verwaltungsdienstes wird einstimmig verabschiedet.
 
11.12.1992
Öffentlichkeitsveranstaltung des Verbandes mit Regierungspräsident Dr. Max Gögler in Bad Waldsee zum Thema „Bedeutung und Zukunftsperspektiven des Verwaltungsdienstes“.
Mitgliederzahl 6.800.
 
29.06.1993
100 Jahre Verband der Verwaltungsbeamten - Vertreterversammlung und öffentliche Festveranstaltung mit Ministerpräsident Erwin Teufel im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart.
Ministerialrat Rolf Wieser wird als Nachfolger von Manfred Schmid zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt. Manfred Schmid wurde nach 18jähriger Tätigkeit als Verbandsvorsitzender zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
 
01.06.1994
Die wirtschaftliche Lage ist allgemein schwierig geworden, damit auch die Steuerentwicklung.
Die Stellensituation für die Absolventen der Fachhochschulen hat sich dramatisch verschlechtert. Der Verband setzt sich erfolgreich dafür ein, dass die meisten jungen Kolleginnen und Kollegen eine Stelle erhalten, z.T. aber lediglich zeitlich befristet. Auf Drängen der Verbände werden die Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung und langfristiger Beurlaubung aus familien- und arbeitsmarktpolitischen Gründen deutlich erweitert und verbessert.
 
01.09.1994
Die Ausbildungsreform für den gehobenen Verwaltungsdienst tritt in Kraft. Das seitherige Blockmodell wird durch das sogenannte Intervallmodell abgelöst. Eine Diplomarbeit wird eingeführt. Mit der Reform werden die Forderungen des Verbandes im Einvernehmen mit allen Beteiligten umgesetzt.
 
01.01.1995

Geringfügige Verbesserungen bei der Stellenobergrenzenverordnung.
Einführung der Pflegeversicherung und damit Anpassung der Beihilfe an die Pflegeversicherung.
 
01.06.1995
Nach wie vor muss sich der Verband massiv dafür einsetzen, dass die Absolventen nach ihrer Staatsprüfung auch eine Stelle im öffentlichen Dienst erhalten.
 
01.07.1995
Bei der Verwaltungs- und Funktionalreform in Baden-Württemberg mit der Eingliederung der Gesundheitsämter, Wasserwirtschaftsämter und Veterinärämter in die Landratsämter gilt es, die Interessen der betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu wahren und Härtefälle zu vermeiden.
 
1996
Die Stellensituation für die jungen Kolleginnen und Kollegen hat sich aufgrund der Bemühungen des Verbandes erheblich verbessert. Ein Ärgernis ist, dass es immer schwieriger wird, sofort verbeamtet zu werden.
Die Personalvertretungen werden immer einflussreicher. Der Verband ist bei den Wahlen präsent und sehr erfolgreich.
Eine weitere Verbesserung bei dem „Dauerbrenner“ Stellenobergrenzenverordnung wird erreicht.
 
1997
Zahlreiche Arbeitsgespräche mit Ministerpräsident Erwin Teufel, Staatssekretär Wolfgang Rückert und Landtagsabgeordneten, insbesondere mit Sparkassenpräsident Heinrich Haasis, Oberbürgermeister Manfred List, Oberbürgermeister Jürgen Hofer, Bürgermeister Karl Hehn, Bürgermeister a.D. Ewald Veigel und Klaus Herrmann werden geführt, vor allen Dingen wegen Fragen der Ausbildung.
Einsatz um verbesserte Besoldung der Bürgermeister - ein erster Erfolg wird erzielt.
 
01.01.1999
Die Einbeziehung der rechtlich zweifelhaften Einbeziehung von Versorgungsempfänger in die Versorgungsrücklage kann nicht verhindert werden.
Aufgrund der Bemühungen des Verbandes ist vorgesehen, die Bürgermeisterbesoldung zu erhöhen, zunächst für die Gemeindegrößengruppen bis 2.000, bis 5.000 und bis 15.000 Einwohner.
 
05.04.2000
Die traurigste Nachricht in diesem Jahr ist der überraschende Tod des Ehrenvorsitzenden Manfred Schmid. Er war 48 Jahre lang im Verband aktiv, davon 18 Jahre lang als Verbandsvorsitzender. Er wurde 71 Jahre alt. Seine ganze Arbeit galt stets der Verbesserung der rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Situation der Kolleginnen und Kollegen, vor allem der Jugend.
 
26.09.2000
Bei der Vertreterversammlung mahnt Verbandsvorsitzender Rolf Wieser dringend eine leistungsgerechte Bezahlung der Beamtenschaft an. Nur so können tüchtige junge Leute angeworben und die hohe Qualität der öffentlichen Verwaltung erhalten bleiben.
 
2001
An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Kehl wird ein Masterstudiengang Europäisches Verwaltungsmanagement eingerichtet.
 
01.01.2001
Nach jahrelangem Kampf erreicht der Verband, dass die seit 1996 nicht mehr gewährte Jubiläumsgabe für langjährige Dienstjubiläen wieder eingeführt wird. Ein Wermutstropfen ist, dass die bis dahin erreichten Jubiläen nicht mit einbezogen werden.
 
22.05.2001
Durch die Änderung der Landeslaufbahnverordnung wird neben dem prüfungsgebundenen Regelaufstieg und dem Bewährungsaufstieg als dritte Form der Verwendungsaufstieg eingeführt. Die erreichbaren Beförderungsämter werden allerdings begrenzt, auf A 8, auf A 11 und auf A 14. Nach der Föderalismusreform wird dieser allerdings wieder „kassiert“.
 
21.06.2002

Mit dem Gesetz zur Modernisierung der Besoldungsstruktur wird eine Öffnungsklausel für Bund und Länder geschaffen, abweichende Stellenobergrenzen festzusetzen. Dies ist Anlass für den Verband, zum wiederholten Male die Abschaffung dieser Verordnung zu fordern.
 
23.10.2003

Das Landessonderzahlungsgesetz wird verabschiedet. Damit wird das jährliche Weihnachtsgeld in die monatliche Besoldungstabelle eingearbeitet. Dies wird vom Verband grundsätzlich begrüßt, da dadurch die regelmäßig geführte Grundsatzdebatte in der Öffentlichkeit über ein Weihnachtsgeld in dieser Form nicht mehr geführt werden kann. Allerdings wird kein Verständnis dafür aufgebracht, dass Baden-Württemberg diese gesetzliche Möglichkeit dazu nutzt, um sofort die Höhe des Weihnachtsgeldes zu kürzen.
 
20.09.2004
Ministerpräsident Günther H. Oettinger bekennt sich bei der Vertreterversammlung zum Berufsbeamtentum und würdigt den VdV in besonderer Weise.
Wolfgang Steng übernimmt den Verbandsvorsitz von Rolf Wieser. Dieser führte den Verband
11 Jahre lang. Einstimmig wird Rolf Wieser zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Im Verband werden ständige Arbeitskreise zur Unterstützung des Vorstandes eingerichtet. Interessierte Mitglieder sind aufgefordert aktiv mitzuarbeiten.
 01.10.2004
Der neue Verbandsgeschäftsführer ist Harald Gentsch. Er löst Elmar Bayer ab, der am 1. Januar 1988 die Nachfolge von Alfred Fetzer angetreten hatte. Harald Gentsch war übrigens
dessen Vorgänger als ehrenamtlich tätiger Verbandsgeschäftsführer.
 
01.01.2005

Die von Ministerpräsident Erwin Teufel initiierte große Verwaltungsreform mit der Eingliederung zahlreicher Fachbehörden in die unteren Verwaltungsbehörden und Verlagerung von Zuständigkeiten in die Regierungspräsidien tritt in Kraft. Der Verband hat sich intensiv mit dieser sehr grundsätzlichen Reform befasst und im Interesse der Beschäftigten besondere Forderungen an die Politik gestellt. Keine Einwendungen des Verbandes.
 
16.03.2005
Arbeitsgespräch mit Ministerpräsident Erwin Teufel und mit Innenminister Heribert Rech über die Studienreform für den gehobenen Verwaltungsdienst. Sie sagen Unterstützung für die Beibehaltung der bewährten internen Ausbildung zu.
 
12.04.2005
1. Arbeitsgespräch mit dem Innenministerium über die Zukunft und die Ausbildung des mittleren Verwaltungsdienstes.
 
10.06.2005

Harald Gentsch wird zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Deutschen Verwaltungs-Gewerkschaft beim Gewerkschaftstag in Würzburg gewählt.
 
27.06.2006
2. Arbeitsgespräch mit dem Innenministerium über die Zukunft und die Ausbildung des mittleren Verwaltungsdienstes.
 
25.07.2006
Parlamentarischer Abend mit Landtagabgeordneten der Regierungsfraktion über Fragen der Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst.
 
28.08.2006
Durch die Föderalismusreform und der damit verbundenen Änderung des Art. 74 Abs. 1 Nr. 27 des Grundgesetzes werden die Zuständigkeiten für das Beamtenrecht grundlegend geändert. Beim Bund verbleiben für die Beamten der Länder, Gemeinden und anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Richter der Länder die Statusrechte.
Den Ländern wird das übrige Dienstrecht übertragen. Dies hat weitreichende Folgen. Der Beamtenbund hat für die Beibehaltung der seitherigen Regelung plädiert, da eine Zersplitterung des Beamtenrechtes befürchtet wird – zu Recht, wie die weitere Entwicklung zeigt.
 
25.06.2006
Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den gehobenen Verwaltungsdienst wird geändert. Der seitherige „Landesausschuss für den gehobenen Verwaltungsdienst“ beim Innenministerium wird gegen den Widerstand des Verbandes aufgelöst. Die Zuständigkeit für das Zulassungsverfahren wird an die Hochschulen für öffentliche Verwaltung übertragen. Die Personalverwaltung für die Studierenden wird ebenfalls den Hochschulen übertragen.
 
25.07.2006
Parlamentarischer Abend mit Landtagsabgeordneten der Regierungsfraktionen. Themen sind die Dienstrechtsreform, Lebensarbeitszeit, Wegstreckenentschädigung, Studienreform und Unvereinbarkeit von Amt und Mandat. Diese vorgesehene Trennung wird vom Verband abgelehnt, da die Auffassung vertreten wird, dass der Sachverstand der kommunalen Wahlbeamten im Landtag wichtig und notwendig ist.
 
01.11.2006
Prüfbericht des Landesrechnungshofes über seine Untersuchung zu den Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung Kehl und Ludwigsburg. Darin wird die interne Ausbildung in Frage gestellt und die Externalisierung mit der Auflösung der Fachhochschulen angeregt. Die Vorschläge des Rechnungshofes stoßen beim Verband auf Unverständnis und auf eine klare Ablehnung. Der Landtag beschließt nach kontroverser Diskussion die Vorschläge des Rechnungshofes abzulehnen
 
31.12.2006

Der Verbandsvorsitzende Wolfgang Steng tritt nach nur 2-jähriger Tätigkeit von seinem Amt zurück. Ab 1. Januar 2007 führen die Stellvertreter Jochen Müller und Hans Reibold bis zur nächsten ordentlichen Vertreterversammlung die Geschäfte satzungsgemäß weiter.
 
28.06.2007
Anstelle des abgeschafften „Landesausschusses für den gehobenen Verwaltungsdienst“ wird erstmals eine Arbeitsbesprechung über Fragen der Ausbildung des gehobenen und des mittleren Verwaltungsdienstes mit dem Innenministerium und den kommunalen Landesverbänden durchgeführt. Dies wird auf Drängen des Verbandes zu einer ständigen Einrichtung, an der auch die Vertreter der Hochschulen teilnehmen.
 
01.07.2007
Mit dem Einführungspraktikum beginnt erstmals die Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst im Rahmen des Bachelorstudiengangs.
 
13.07.2007
Zum ersten Mal wird mit großem Erfolg eine Kreisvorsitzendenkonferenz durchgeführt. Sie wird zu einer ständigen Einrichtung.
 
2007
Gesetz zur Errichtung eines Versorgungsfonds des Landes. Eine jahrzehntelange Forderung des Verbandes und des Beamtenbundes geht in Erfüllung. Damit wird für die künftigen Pensionszahlungen Vorsorge getroffen.
 
01.09.2007

Eine neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung tritt in Kraft. Der Verband war an der Entstehung entscheidend mitbeteiligt. Damit wird dem sogenannten „Bologna-Prozess“ entsprochen, der seitherige „Diplomverwaltungswirt FH“ gehört der Vergangenheit an. Die Absolventen der Hochschulen für öffentliche Verwaltung tragen künftig den Titel „Bachelor of Arts“.
 
11.12.2007
Parlamentarischer Abend mit Landtagabgeordneten der Regierungsfraktion über Fragen der Dienstrechtsreform.
 
2008
Mit der Errichtungsverordnung nach dem Landeshochschulgesetz erhalten unsere Fachhochschulen die Bezeichnung „Hochschule für öffentliche Verwaltung“ (in Ludwigsburg mit dem Zusatz „und Finanzen“). Damit wird den Hochschulen die Möglichkeit von Masterstudiengängen eröffnet.
 
09.06.2008
Erste Besprechung beim Innenministerium über die Einrichtung eines Weiterbildungsmasterstudiengangs an den Hochschulen für öffentliche Verwaltung, Master-Studiengänge werden gefordert.
 
24.08.2008

Der Verband stellt zentrale Forderungen für die geplante Dienstrechtsreform im Zuge der Föderalismusreform auf. Neben der Forderung nach einem klaren Bekenntnis zum Berufsbeamten steht neben einer leistungsgerechten Bezahlung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Mittelpunkt.
 
23.09.2008
Bei der Vertreterversammlung wird Hans Reibold zum Landesvorsitzenden gewählt. Stellvertreter werden Birgit Baumann und Jochen Müller. Damit ist die seit dem Rücktritt von Wolfgang Steng herrschende Interimszeit beendet. Es werden zentrale Forderungen des Verbandes zur anstehenden Dienstrechtsreform erhoben.
Ministerpräsident Günter H. Oettinger sagt dem Verband für die nächsten Jahre einen konstruktiven Gesprächsdialog zu.
 
01.11.2008
Die Umstellung des Drucks der Verwaltungszeitung von schwarz-weiß auf Farbe ist ein Glücksgriff. Die Resonanz bei den Mitgliedern ist hervorragend. Ab der Nummer 1 im Jahr 2009 erscheint die Verwaltungszeitung dann in Farbe. Erfreulich dabei ist die Tatsache, dass dadurch für den Verband keine Mehrkosten verbunden sind.
 
01.01.2009
Am 1. Januar tritt der Verband aus der Deutschen Verwaltungs-Gewerkschaft wegen Strukturveränderungen, die durch die Föderalismusreform notwendig werden und nicht erfolgt sind, aus.
 
21.01.2009
Am 21. Januar verstirbt Elmar Bayer. Er war von 1987 bis 2004 Geschäftsführer des Verbandes. Seine einfühlsame und freundliche Art brachte ihm viel Anerkennung ein. Sein Sachverstand war von unschätzbarem Vorteil für die Mitglieder.
 
31.03.2009
Gespräch mit dem dbb-Bundesvorsitzenden Peter Heessen und seinem Stellvertreter, dem späteren Bundesvorsitzenden Klaus Dauderstädt, über die Rückkehr des Verbandes in die DVG.
 
01.04.2009

Der Verband tritt wieder in die DVG ein, nachdem zugesagt wurde, die Forderungen des VdV zu erfüllen. Hierzu wird auch der Bundesleitung des Deutschen Beamtenbundes zugesagt.
 
01.04.2009
Das Beamtenstatusgesetz tritt in Kraft. Dieses löst aufgrund der Föderalismusreform aus dem Jahr 2006 das seitherige Beamtenrechtsrahmengesetz ab. Damit haben die Bundesländer in Folge der Föderalismusreform durch die Änderung des Grundgesetzes für das Beamtenrecht größere und für die Bereiche Besoldung und Versorgung alleinige Zuständigkeiten erhalten. Das wird auch für die Arbeit des Verbandes größere Herausforderungen stellen.
 
26.04.2010
Beim Gewerkschaftstag der Deutschen Verwaltungs-Gewerkschaft wird Hans Reibold zum stv. Bundesvorsitzenden und Schatzmeister gewählt. Die Entscheidung fällt per Losentscheid.

21.10.2010
Die ersten Studierenden für den neu eingerichteten Masterstudiengang Publik Management an den Hochschulen Kehl und Ludwigsburg nehmen ihr Studium auf.
Der langjährige Einsatz des Verbandes für diesen berufsbegleitenden Master ist von Erfolg gekrönt. Damit steht den Absolventen unserer Hochschulen der Weg für eine weitere Qualifikation offen.
 
01.01.2011

Das Dienstrechtsreformgesetz des Landes Baden-Württemberg mit dem Landesbeamtengesetz, dem Landesbesoldungsgesetz – wesentliche Änderung in der A-Besoldungstabelle mit der Abkehr von den Dienstaltersstufen zu den Erfahrungsstufen – und dem Landesversorgungsgesetz tritt in Kraft. Bei den Vorberatungen ist der Verband stark eingebunden und hat die Interessen der Kolleginnen und Kollegen auch erfolgreich vertreten.
 
01.01.2011
Die seitherige Freizeitunfallversicherung, die vom Beamtenbund Baden-Württemberg für die Mitglieder seiner Mitgliedsverbände abgeschlossen wurde, wird vom BBW nicht mehr weiter geführt.
 
27.01.2011
Arbeitsgespräch mit Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag über die Zukunft des Berufsbeamtentums, die Dienstrechtsreform und die Ausbildung des gehobenen Verwaltungsdienstes.
 
27.03.2011
Landtagswahl mit dem Ergebnis, dass erstmals eine grün-rote Landesregierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann gebildet wird. Die neue Koalition nimmt starke finanzielle Einschnitte bei den Beamtinnen und Beamten zur Sanierung des Landeshaushalts vor. Diese werden von den Beamtenverbänden als einseitige Sonderopfer betrachtet und stoßen auf großen Widerstand. Für Empörung sorgt die Absenkung der Eingangsbesoldung für die jungen Kolleginnen und Kollegen.
 
06.05.2011
Arbeitsgespräch mit Vertretern des Innenministeriums über die Evaluierung des Bachelor-Studiengangs.
 
03.03.2012
Tausende von Beamtinnen und Beamten demonstrieren und protestieren in der Stuttgarter Liederhalle gegen die von der neuen Landesregierung durchgesetzten weiteren Sonderopfer. Der anwesende Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann sind sichtlich überrascht und verärgert.
Das Verhältnis des Ministerpräsidenten zum Beamtenbund Baden-Württemberg ist dadurch nachhaltig gestört.
 
29.03.2012

Ehrenmitglied Erwin Beck stirbt mit 99 Jahren. Er war 83 Jahre lang Mitglied in unserem Verband, davon 30 Jahre Vorstandsmitglied, davon 11 Jahre stellvertretender Landesvorsitzender. Er machte sich einen Namen als exzellenter Kenner des Beamtenrechts und ist vor allen Dingen auch wegen des von ihm herausgegebenen Kommentars „Das Beamtenrecht in Baden-Württemberg“ und dem von ihm begründeten Beamtenkalender „Begleiter durch das Dienstrecht“ bekannt.
 
25.06.2012
Sondierungsgespräch mit Edith Sitzmann, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag, über allgemeine beamtenpolitische Themen.
 
10.09.2012

Mit der Wahl eines neuen Kreisvorsitzenden im lange verwaisten Kreisverband Neckar-Odenwald in Mosbach sind nunmehr in allen 37 Kreisverbänden aktive Kreisvorsitzende für den Verband tätig. Damit können alle Mitglieder des Verbandes auch persönlich angesprochen und bei den jährlichen Mitgliederversammlungen erreicht werden
 
24.09.2012
Die Vertreterversammlung beschließt eine Satzungsänderung, um den Entwicklungen auf der Bundesebene des Beamtenbundes Rechnung zu tragen, mit der die Öffnung des VdV für den Tarifbereich ermöglicht wird. Der Vorstand und die Vertreterversammlung sind allerdings nach wie vor der Auffassung, dass für den VdV mit seinen gewachsenen Strukturen die
Interessenvertretung der Beamtinnen und Beamten den Schwerpunkt der Arbeit bildet.
Jochen Müller wird zum Verbandsvorsitzenden gewählt, Stellvertreter werden Dr. Claudia Stöckle und Prof. Paul Witt.
 
23.10.2012
Großdemonstration des Verbandes auf Initiative der Studierenden der Hochschule Kehl in Stuttgart gegen die Absenkung der Eingangsbesoldung für den gehobenen Dienst auf die Dauer von 3 Jahren um 4 % und um 8 % für den höheren Dienst.
 
01.01.2013

Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2013/2014 vom 18. Dezember 2012 tritt die Absenkung der Eingangsbesoldung in Höhe von 4 Prozent für den gehobenen und in Höhe von 8 Prozent für den höheren Dienst auf die Dauer von drei Jahren in Kraft. Dagegen hat der Verband erbitterten Widerstand geleistet, der bis in das Jahr 2017 dauert.
 
2013

Die Zulassungszahl für das Bachelorstudium an den Hochschulen für öffentliche Verwaltung in Kehl und in Ludwigsburg wird auf Verlangen des Verbandes und der kommunalen Landesverbände von 550 auf 700 erhöht.
 
19.08.2013
Verhandlungen mit der dbb-Spitze in Berlin über die Tariffähigkeit des Verbandes.
 
18.10.2013

Der jährliche Informationsaustausch mit dem Kommunalen Versorgungsverband wird forciert.


30.01.2014
Verhandlungen mit dem Innenministerium über die Einführung und Durchführung von Traineeprogramme zur Weiterbildung mit der Möglichkeit des Aufstiegs in den höheren Verwaltungsdienst.
 
21.09.2014
Der frühere Geschäftsführer und Ehrenmitglied, Bürgermeister a.D., Alfred Fetzer stirbt. Von 1972 bis 1987 hatte er dieses Amt inne. Die aufwendige Arbeit der Zusammenführung der württembergischen und badischen Kolleginnen und Kollegen nach dem Zusammenschluss der Verbände beider Landesteile hat er in hervorragender Weise gelöst. Sein generalistisches Denken als ehemaliger Bürgermeister kam ihm dabei sicherlich zugute, wie auch seine zurückhaltende und sympathische Art mit viel Stil.
 
20.11.2014
Intervention bei Innenminister Reinhold Gall wegen den Sparmaßnahmen bei den Beamten.
 
24./30.11. und 01.12.2015

Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden von FDP/DVP, CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD über die Forderungen des Verbandes zur Landtagswahl.
 
19.06.2015
Beim Gewerkschaftstag der Deutschen Verwaltungs-Gewerkschaft wird Alfred Maucher zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Er wird die Funktion des Controllers übernehmen.
 
18.03.2016
Unser langjähriges Mitglied, Ministerpräsident a.D. Lothar Späth, stirbt mit 78 Jahren. Er war 62 Jahre Mitglied in unserem Verband. Bereits zu Beginn seiner Ausbildung als Verwaltungskandidat ist er dem damaligen Verein der Württembergischen Verwaltungsbeamten beigetreten. Er hat sich stets zu seinen Wurzeln bekannt.
 
Die Landtagswahl ergibt eine Änderung in der Regierungskoalition. Während der Ministerpräsident der gleiche bleibt und Bündnis 90/DIE GRÜNEN die stärkste Landtagsfraktion, ist der neue Koalitionspartner nunmehr die CDU. Allerdings erfolgen dennoch weitere Sparmaßnahmen, besonders bei den weiteren verzögerten Besoldungsanpassungen und bei Einschränkungen von Beihilfeleistungen. Der Verband ist weiterhin stark gefordert, gemeinsam mit dem Beamtenbund Baden-Württemberg weitere Sonderopfer zu verhindern.
 
26.09.2016

Die Vertreterversammlung steht unter dem Motto „Die Zukunft mitgestalten – Verwaltungsbeamte in Baden-Württemberg“.
Verbandsvorsitzender Jochen Müller wird einstimmig wiedergewählt. Die weiteren Vorstandswahlen erfolgen ebenfalls einstimmig:
die beiden stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Birgit Baumann und Prof. Paul Witt,
der Verbandsjugendleiter Joachim Weschbach,
die Bezirksvorsitzenden Klaus Nunn für Freiburg, Dieter Marschall für Karlsruhe, Eberhard Strayle für Stuttgart und Christoph Schulz für Tübingen
und die weiteren Mitglieder:
Martina Brosi-Barth, Roger Kehle, Alfred Mauer, Günther-Martin Pauli, Sarina Pfründer, Michaela Specht und Prof. Wolfgang Rieth.
Dem Vorstand gehört Kraft Satzung der Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch an.
Die Ehrenmitgliedschaft erhielten: Margot Thoma, Peter Dombrowsky und Prof. Rudolf
Forcher.
Verabschiedung einer Entschließung, die zum Inhalt die Forderung an die Landesregierung auf gerechte Teilhabe der Beamtinnen und Beamten sowie der Versorgungsempfänger an der allgemeinen Einkommensentwicklung hat.
 
2017

Die Stellenobergrenzenverordnung wird für den kommunalen Bereich aufgehoben. Ein jahrzehntelanger Kampf des Verbandes wurde erfolgreich beendet.
 
01.01.2018
Die Absenkung der Eingangsbesoldung in Höhe von 4 % für den gehobenen und in Höhe von 8 % für den höheren Dienst wird abgeschafft. Ein großartiger Erfolg der Bemühungen des Verbandes, der seit dem Jahr 2012 dagegen gekämpft hat.
 
19.04.2018
Festakt zum 125-jähriges Jubiläum des Verbandes im Konferenzsaal der Sparkassenakademie Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagspräsidentin Muhterem Aras überbringt die Glückwünsche des Landes Baden-Württemberg ebenso wie der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Ulrich Silberbach.
 


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