Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Frederik Klein

Kreisverbandsvorsitzender:
Christoph Zachow
christoph.zachow@lkbh.de

Nächste Kreisversammlung:
2020

Im Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald findet regelmäßig zum gegenseitigen Austausch ein berufspolitischer Stammtisch statt. Die Treffen sind in der Regel am ersten Montag im Monat um 15 Uhr im Café Schwarzes Kloster in Freiburg, Rathausgasse 48 (Eingang gegenüber C&A).

Wir freuen uns über jeden Teilnehmer!

Kreisversammlung 2019

Zur diesjährigen Kreisversammlung lud der VdV-Kreisvorsitzende Christoph Zachow am 04.06.2019 wieder nach Freiburg ein. Der Einladung folgten 14 Mitglieder, darunter drei Jubilare.Vor der eigentlichen Versammlung trafen sich die interessierten Mitglieder in der Universitätsbibliothek (UB) zu einer Führung durch das in den Jahren 2009 bis 2015 für 53 Mio. € neue gebaute architektonisch spektakuläre Gebäude. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Büro Degelo Architekten aus Basel. Im Rahmen eines innovativen Licht-, Energie- und Klimakonzepts erhielt das Haus eine transparente Fassadenhaut aus Metall und Glas, wobei die Fassade auf Grund herabfallender Teile und Blendung immer wieder in den medialen Schlagzeilen ist. Ausgelegt ist die UB auf rd. 8.000 Besucher pro Tag, in Spitzenzeiten strömen jedoch bis zu 14.000 Besucher täglich in die UB.Das Gebäude zeichnet sich durch die Offenheit zwischen dem zum großen Teil frei zugänglichen Magazinbestand und den Beständen in den Lesesälen in den oberen Etagen mit mehr als 1.750 differenzierten Benutzerarbeitsplätzen aus - vom Lautlosbereich bis zur Lernlounge.Nach rund 1,25 Stunden Führung bedankte sich Kreisvorsitzender Zachow mit einem Weinpräsent für die sehr interessante Führung.Im Anschluss ging es gemeinsam ins Café HERMANN am Freiburger Hauptbahnhof, wo im Nebenzimmer die Kreisversammlung folgte. Christoph Zachow begrüßte hierzu nochmal offiziell die erschienenen Mitglieder, musste aber erstmals den kurzfristig verhinderten Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch entschuldigen. In Vertretung konnte er allerdings Bezirksvorsitzenden und VdV-Vorstandsmitglied Klaus Nunn aus Emmendingen begrüßen. Klaus Nunn berichtete, dass der Kreisverband inzwischen über 200 Mitglieder hat, hier machten sich die Werbeaktionen des VdV an den beiden Hochschulen Kehl und Ludwigsburg sehr positiv bemerkbar. Ein Großteil der Studierenden konnte so als Neumitglieder gewonnen werden. Insgesamt verzeichnete der Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald im Jahr 2018 22 und bis April 2019 bereits 30 Neumitglieder. Ausgetreten bzw. verstorben sind vergangenes Jahr 13 und im laufenden Jahr bisher 2 Mitglieder. Landesweit hat der VdV zwischenzeitlich über 8.000 Mitglieder und kann auf eine positive Finanzsituation blicken.An aktuellen verbandspolitischen Themen berichtete Klaus Nunn vom positiven Tarif­abschluss für die Beschäftigten der Länder, der erfreulicherweise zeitgleich und systemgerecht auf die Besoldung und Versorgung übertragen werden soll. Dies bedeutet eine Besoldungserhöhung von 3,2 % rückwirkend zum 1. Januar 2019, von weiteren 3,2 % zum 1. Januar 2020 sowie von weiteren 1,4 % zum 1. Januar 2021.Trotz dieser Erhöhung ist Baden-Württemberg bei der Beamtenbesoldung bundesweit weiterhin nur „Mittelmaß“ und liegt immer noch hinter dem Bund, Bayern und dem „Nehmerland“ Sachsen zurück, und das bei einer 41-Stunden-Woche.Erfreulich ist ebenfalls, dass nach langem Kampf die 2013 bis 2017 geltende Absenkung der Eingangsbesoldung nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Oktober 2018 zum 01.01.2018 aufgehoben wurde und die Jahre ab 2013 nun auch nachbezahlt werden.Zudem hat das Bundesverwaltungsgericht Ende März diesen Jahres die Absenkung der Einkünftegrenze für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen von Ehegatten und Lebenspartnern in Baden-Württemberg von 18.000 € auf 10.000 € für unwirksam erklärt und damit dem Land eine weitere Schlappe erteilt. Ziel des VdV und des Beamtenbundes bleibt weiterhin die Rücknahme der seit 2013 geltenden Beihilfeverschlechterung, nach der ab 01.01.2013 eingestellte Beamte im Ruhestand und für ihre Ehepartner nur noch 50 % statt 70 % Beihilfe erhalten. Dies führt vor allem bei Familien zu gravierenden finanziellen Nachteilen.Weitere Forderungen bleiben die Überarbeitung der Besoldungstabelle auf Grund des Färber-Gutachtens für die unteren Besoldungsgruppen, die Reduzierung der Wochenarbeitszeit von derzeit 41 Stunden/Woche auf die Arbeitszeit im Tarifbereich, die Schaffung von Lebensarbeitszeitkonten, sowie die Übernahme der Mütterrente. Zudem verlangt der BBW neben der oben bewilligten Besoldungserhöhung einen echten „BW-Bonus“ on top, auch um angesichts des herrschenden Fachkräftemangels den Abstand zur Besoldung in Bayern, Sachsen und dem Bund zu verringern. Als Jubilare konnten vom Bezirksvorsitzenden Klaus Nunn und vom Kreisvorsitzenden Christoph Zachow geehrt werden: für 25-jährige Mitgliedschaft Walter Gras, für 40-jährige Mitgliedschaft Paul Bußhardt, für 50-jährige Mitgliedschaft Klaus Moser und für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft Karl-Ernst Hauger und Bernhard Widmann.Die drei anwesenden Jubilare durften sich neben der Ehrenadel und der Urkunde über ein Weinpräsent freuen, die verhinderten Jubilare bekamen die Auszeichnung auf dem Postweg.

Die Jubilare (von links): Bezirksvorsitzender Klaus Nunn, die Jubilare Walter Gras, Karl-Ernst Hauger und Bernhard Widmann sowie Kreisvorsitzender Christoph Zachow

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