bbw-Jugend - Landesjugendleitung

Der Beamtenbund Baden-Württemberg Abteilung Jugend (bbw-j) ist ein Zusammenschluss aller Fachjugendgewerkschaften im öffentlichen Dienst (öffentliche Verwaltung, Finanzen, Rechtspflege, Lehramt und Polizei).
Zum bbw gehört auch der Verband der Verwaltungsbeamten, in dem die meisten Studierenden des Studiengangs „Public Management“ an den Hochschulen Kehl und Ludwigsburg Mitglied sind.

Vorsitzende der bbw-Jugend ist seit 2018 (für 5 Jahre) Mirjam Schmidt (DPolG), Stellvertreterinnen sind Julia Nußhag und Johanna Zeller (beide VdV)

Weitere Informationen über die bbw-Jugend:

https://www.bbw.dbb.de/ueber-uns/jugend/

https://www.facebook.com/bbw-jugend-135291659886155/

bbw-Jugend

Die Landesjugendleitung und der BBW-Vorsitzende (von links): stellvertretende Vorsitzende Johanna Zeller (VdV), Jugendleiterin Mirjam Schmidt (DPolG), stellvertretende Vorsitzende Julia Nußhag (VdV), BBW-Chef Kai Rosenberger

dbb jugend

Bundesjugendtag: 145 Anträge für einen zukunftsfähigen öffentlichen Dienst

Knapp sechs Wochen vor dem dbb Bundesjugendtag 2022 hat die Jungendpolitische Kommission über die eingereichten Anträge beraten. Nie war die Beteiligung so groß wie in diesem Jahr.
„Uns haben 145 Anträge aus allen dbb Mitgliedsgewerkschaften erreicht. Das sind fast doppelt so viele, wie zum letzten dbb Bundesjugendtag 2017 eingebracht wurden. Die Vielzahl der Anträge ist ein wichtiger Indikator für den Zustand des öffentlichen Dienstes und gibt viele wichtige Anhaltspunkte, wo nachgebessert werden muss. Die dbb jugend macht damit aber auch klar: Wir sind gut vorbereitet für ein Verwaltungs-Update – und wir lassen nicht locker“, zog dbb jugend Chefin Karoline Herrmann am 26. März 2022 auf der letzten regulären Sitzung der Jugendpolitischen Kommission dieser Legislatur Bilanz.
Als offizielle Antragskommission beriet die Jugendpolitische Kommission über die eingereichten Anträge an den Bundesjugendtag und formulierte Entscheidungsempfehlungen für die Delegierten. Alle Anträge, die am 6. Mai 2022 vom Bundesjugendtag beschlossen werden, bilden den gewerkschaftspolitischen Leitfaden für die künftige dbb Bundesjugendleitung. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung, der Aus- und Weiterbildung sowie bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von jungen Beschäftigten setzen die Forderungen der dbb jugend an.
Herrmann nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern für die Zusammenarbeit der letzten fünf Jahre zu bedanken. „Die Jugendpolitische Kommission ist das Kraftwerk unserer inhaltlichen Arbeit. Alle, die sich hier engagiert haben, haben einen großen Beitrag zur Schlagkraft der dbb jugend geleistet“, so Herrmann. Einen besonderen Dank richtete die dbb jugend Chefin an Marco Karbach, der die Kommission in den letzten fünf Jahren führte und die Arbeit der dbb jugend mehr als zehn Jahre mitprägte.

Seminar der Ausbildungspersonalräte der Hochschulen Ludwigsburg und Kehl im Stuttgarter Rathaus

  Im November wurden die Ausbildungspersonalräte (APR) der Hochschulen für öffentliche Verwaltung aus Kehl und Ludwigsburg zu einem Seminar, organisiert durch den Gesamtpersonalrat der Landeshauptstadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Verband der Verwaltungsbeamten (VdV) Baden-Württemberg, eingeladen. Nachdem dieses im letzten Jahr coronabedingt leider ausfallen musste, war es nun wieder möglich die Veranstaltung unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen im mittleren Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses abzuhalten.Sowohl studentische Vertreter*innen aus Kehl, als auch Mitglieder des APR Ludwigsburg waren anwesend. Zu den grundlegenden Aufgaben der Ausbildungspersonalvertretungen Kehl und Ludwigsburg gehört es, Kommiliton*innen Auskünfte zu ihren Dienstrechten zu erteilen, diesen aber auch hinsichtlich ihrer Dienstpflichten zur Seite zu stehen. Der APR fungiert als Vertretung der Studierenden gegenüber der Hochschule als deren Dienstherr. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, gehören unter anderem der Austausch mit verschiedenen Dienststellenleitungen sowie die Teilnahme an Weiterbildungen, wie zum Beispiel dem jährlichen Seminar in Stuttgart, dazu.Zu Beginn begrüßte Klaus Linge, der Gesamtpersonalratsvorsitzende der Stadt Stuttgart, die anwesenden Mitglieder der beiden Ausbildungspersonalräte und übergab das Wort an Martina Bramm, Sachgebietsleiterin der Personalentwicklung und der Aus- und Weiterbildung der Stadt Stuttgart, die uns im Namen der Stadt herzlich willkommen hieß. Im Anschluss ergriff Verbandsgeschäftsführer des VdV und BM a. D. Harald Gentsch das Wort und bedankte sich bei den Anwesenden für deren ehrenamtliche Arbeit und deren Engagement. Er betonte, ihm sei es eine persönliche Freude, uns ein letztes Mal in diesem Rahmen in Empfang nehmen zu dürfen, da er altersbedingt in den Ruhestand tritt. Sein Nachfolger, Tilmann Schmidt, wird die Geschäfte des VdV im neuen Jahr übernehmen. Herr Gentsch erläuterte kurz die Historie des VdV und stellte die jüngsten Errungenschaften in der Verbandsarbeit, wie die Aufhebung der Absenkung der Eingangsbesoldung, sowie aktuelle Forderungen, beispielsweise die Erhöhung des Bemessungssatzes der Beihilfe, vor. Ihm ist es zudem ein Anliegen, die Wichtigkeit eines mitgliederstarken Verbands für Verwaltungsbeamte zu betonen, denn nur ein mitgliederstarker Verband werde auch von der Politik ernst genommen. So sei es insbesondere für die Studierenden an den Hochschulen wichtig, auch nach dem Studium die Mitgliedschaft für eine weiterhin gute Verbandsarbeit zu erhalten.Nach einer kurzen Pause stellte Johanna Zeller, stellvertretende Vorsitzende der Jugend des Beamtenbundes Baden-Württemberg (BBW Jugend), mit dem Landesjugendtag, der Landesjugendleitung und dem Landesjugendausschuss Organe der BBW Jugend vor. Sie berichtete von aktuellen Themen des Beamtenbundes, etwa den Forderungen zur Einkommensrunde 2021, die Ende November in die dritte Runde geht. Die Bitte, soweit möglich auf einer Demonstration den Forderungen des Beamtenbundes, dazu zählen u. a. die Erhöhung der Entgelte der Azubis oder das Angebot eines kostenlosen ÖPNV-Tickets für Beamte, eine Stimme zu geben,  wurde an die Ausbildungspersonalräte*innen weitergegeben. Weitere Informationen zum Beamtenbund könnten auf den Plattformen Instagram (@bbwjugend) oder Facebook (bbw-jugend) sowie im kostenlosen Onlinemagazin, dem „T@cker“ (www.tacker-online.de), gefunden werden.Als letzten Programmpunkt des Vormittags referierte Fabian Schinz, Vorsitzender des Verbands der privaten Krankenversicherungen (PKV) und Geschäftsstellenleiter der Debeka Stuttgart-Nord. Er stellte neben der Verbandsarbeit des PKV auch das Programm der Debeka „Fit in den Anwärterdienst“ vor. Neben Krankheit seien Dienstunfähigkeit, Unfall, Haftpflicht und Alter häufig vernachlässigte Risiken, die es aus seiner Sicht richtig zu versichern gilt. Außerdem stellte er die Öffnungsaktion der Debeka vor. Seit dem 01.01.2019 wird demnach auch nach einer positiven Härtefallprüfung keiner/m angehenden Beamten/in der Versicherungsschutz verwehrt. Zu beachten sei dabei allerdings eine Frist von 6 Monaten nach der Verbeamtung auf Probe.Nach der Mittagspause wurden die Mitglieder der Ausbildungspersonalräte Kehl und Ludwigsburg nochmals von Frau Bramm empfangen. Sie zeigte die aktuelle Personalsituation der Stadt Stuttgart auf, die ein immer größer werdendes Personaldefizit vorweist, da die Anzahl derjenigen, die in Rente/Pension gehen, seit Jahren steigt und die dadurch wegfallenden Stellen nur teilweise besetzt werden können. Es zeichne sich ab, dass allein die Ausbildung von aktuell jährlich 43 Studierenden im Bereich Public Management diesen Bedarf nicht zu decken vermag. Im Anschluss eröffnete Frau Bramm eine angeregte Diskussion mit den Mitgliedern der Ausbildungspersonalräte über die aktuellen Probleme und Möglichkeiten des Studiums sowie zu der Frage, wie die Gemeinden in Baden-Württemberg die Studierenden in ihren Forderungen unterstützen könnten. Frau Bramm sagte den Ausbildungspersonalräten in diesem Punkt ihre Unterstützung zu. Zum Ende des Seminars durften die Mitglieder der Ausbildungspersonalräte den nicht öffentlich zugänglichen Turm des Rathauses in Stuttgart besichtigen und wurden dabei umfangreich über die Geschichte des Rathauses aufgeklärt. Auch das historische Glockenspiel war Bestandteil der Besichtigung. Die Ausbildungspersonalräte der Hochschulen Kehl und Ludwigsburg bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten für das interessante und lehrreiche Seminar – besonders Herrn Linge und Herrn Gentsch gebührt Dank für die hervorragende Organisation.                                        (Swen-Erich Hilprecht)


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