Kreisverband Schwarzwald-Baar-Kreis

Robert Strumberger

Kreisverbandsvorsitzender:
Robert Strumberger, Bürgermeister
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Nächste Kreisversammlung:
2019

Gemeinsame Kreisversammlung des Kreisverbandes Rottweil (2. Versammlung) und des Schwarzwald-Baar-Kreises 2018

Die Mitglieder des Kreisverbandes Rottweil trafen sich zu ihrer zweiten Versammlung in diesem Jahr, die Mitglieder des Schwarzwald-Baar-Kreises waren mit eingeladen.
In der Versammlung berichtet der Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch zum aktuellen Berufsgeschehen, dass bei den Gehaltserhöhungen zwar das gleiche Ergebnis wie bei den abgeschlossenen Tarifverhandlungen mit 2,675 % für 2018 erreicht werden konnte, allerdings wird die Gehaltserhöhung nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung von sechs Monaten gegenüber dem Tarifbereich ausbezahlt. Weiter konnte erreicht werden, dass die Absenkung der Eingangsbesoldung für Berufsanfänger zum Jahresbeginn 2018 aufgehoben wurde.
Zu den weiteren Forderungen des Verbandes gehört die Abschaffung der dauerhaften Absenkung des Beihilfesatzes für neu eingestellte Beamte, da sie eine erhebliche Kürzung des Gehaltes aufgrund der höheren Beiträge zur privaten Krankenversicherung darstellt. Weiter stehen auf der Agenda die Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos sowie die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 41 auf 39 Stunden entsprechend dem Tarifbereich. Der Verbandsgeschäftsführer sprach sich ausdrücklich gegen eine Bürgerversicherung aus, da entgegen mehrfachen Behauptungen die Bürgerversicherung durch die Mitgliedschaft der Beamten keine Entlastung erfahren würde, im Gegenteil. Die Frage der amtsangemessenen Alimentation wurde ausgiebig diskutiert, da diese bei den Besoldungsgruppen A 5/A 6 nicht mehr gegeben sei. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Besoldungsgefüge, weil dementsprechend die weiteren Besoldungsgruppen angepasst werden müssten. Nach derzeitigen Überlegungen wird von Seiten des Beamtenbundes wohl Verfassungsklage erhoben werden. Eine weitere Forderung ist die Anpassung der Versorgung hinsichtlich der Auswirkung der verbesserten Mütterrente im Tarifbereich. Weiter berichtete Verbandsgeschäftsführer Gentsch, dass das Streikrecht für Beamte in Deutschland mit dem Berufsbeamtentum nicht vereinbar sei, insoweit besteht innerhalb der EU ein Alleinstellungsmerkmal für Deutschland.
Im Anschluss konnte der stellvertretende Vorsitzende des Schwarzwald-Baar-Kreises, Axel Wittlinger, das anwesende Mitglied Robert Teufel für 60 Jahre Mitgliedschaft ehren. Weitere Jubilare sind Wolfgang Schneiderhan mit ebenfalls 60 Jahren, Karl Braun mit 50 Jahren, Heidemarie Schmalzriedt und Martin Wolper mit 40 Jahren sowie Ute Augenstein und Josef Herdner mit 25 Jahren Mitgliedschaft im Verband.
Am 16. April 2019 ist die nächste Kreisversammlung in Zimmern geplant, mit Besichtigung der Firma Bucher Stahl.
Vor der Versammlung besichtigten die Mitglieder die neue Feuerwache in Rottweil. Stadtbrandmeister a.D. Rainer Müller, welcher den Neubau während seiner aktiven Phase inititiert und begleitet hatte, führte die Teilnehmer durch den beeindruckenden Neubau. Auf ca. 2.250 m² beherbergt das zweistöckige Gebäude die Löschzüge 1-3 der Abteilung Rottweil (derzeit 81 aktive Kräfte, davon 6 Frauen), 2 hauptamtliche Kräfte sowie die Jugendfeuerwehr. Außerdem sind in der neuen Feuerwache Werkstätten für Atemschutz, Funk, Fahrzeug- und Gerätewartung, ein Palettenregallager und eine Kleiderkammer untergebracht. Das mit einem Gabelstapler ausgestattete Materiallager, die Werkstätten sowie die Umkleideräume sind ebenerdig angeordnet. Im Obergeschoss befinden sich moderne und helle Büros sowie Versammlungsräume, die auch behindertengerecht über einen Aufzug erreichbar sind. Den im Alarmfall anrückenden Einsatzkräften stehen ein Parkplatz und eine Tiefgarage zur Verfügung. Von dort führt ein separater Alarmeingang in die Umkleideräume und direkt weiter in die Fahrzeughalle. Ein 15 m hoher Übungsturm und ein beleuchtbarer Übungshof runden den Neubau ab und bieten der Feuerwehr Rottweil beste Bedingungen für den Einsatz- und Übungsbetrieb. Die Einsatzkoordination erfolgt von der neuen Funkwache aus, welche direkt mit einem Stabsraum für die Einsatzleitung bei Großschadenslagen verbunden ist. Auch wurde erstmals ein Ruheraum für Bereitschaftsdienste eingerichtet.
Die derzeit insgesamt 12 Fahrzeuge und 2 Abrollbehälter sind in 14 Fahrzeugboxen untergebracht inklusive einer Werkstattbox mit Scherenbühne und einer Waschbox. Das Gebäude ist mit einer Netzersatzanlage für Stromausfälle ausgestattet und beherbergt außerdem ein Blockheizkraftwerk des lokalen Energieversorgers.


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