Kreisverband Lörrach

Joachim Kunz

Joachim Erich Kunz
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Kreisversammlung 2019


Der Kreisverband Lörrach führte in diesem Jahr seine Kreisversammlung im Frühjahr durch, auch für das vorherige Jahr, da diese aus Zeitgründen ausgefallen war. Zukünftig wird der Kreisverband Lörrach seine Versammlung immer im Frühjahr abhalten.
Vor der eigentlichen Versammlung fand im Dreiländermuseum Lörrach eine interessante Besichtigung der Museumsausstellung „Burg Rötteln“ statt. Die Ausstellung stellt die größte mittelalterliche Burgruine am Oberrhein vor. Sie beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Burg und zeigt, wie sich ihr Herrschaftsgebiet, das Markgräflerland zwischen Basel und Frankreich, entwickelte. Rund 300 Exponate lassen auf 400 qm in 5 eindrucksvoll gestalteten Räumen verschiedene Jahrhunderte ab dem Mittelalter lebendig werden. Sie zeigen die hochmittelalterliche Burg unter den Herren von Rötteln, die Residenz der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg im Spätmittelalter, den badischen Verwaltungssitz in der frühen Neuzeit und den Umgang mit der imposanten Ruine. Hervorragende Funde von der Burg aus der umfangreichen Sammlung des Dreiländermuseums geben spannende Einblicke. Die Ausstellung ist als Familienausstellung konzipiert und gibt ein anschauliches Bild vom Leben auf der Burg in der Ritterzeit und danach. Ein eigener Rundgang für Kinder und ein Erlebnisraum für die ganze Familie bieten zudem einen kurzweiligen Ausstellungsbesuch.
Im Anschluss fand in Lörrach die Kreisversammlung statt. Kreisvorsitzender Joachim Kunz konnte Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch, den Jubilar Bürgermeister a. D. Eberhard Stotz, Ehrenmitglied Bernhard Schwörer und weitere Mitglieder ganz herzlich begrüßen.
Harald Gentsch berichtete über aktuelle Themen, insbesondere über die derzeitige positive Entwicklung im Besoldungsbereich, über die Zurücknahme der Absenkung der Eingangsbesoldung, über die derzeitige Entwicklung im Beihilferecht, über die Forderung nach der Eingangsbesoldung A 10 für den gehobenen Dienst und die Übernahme der „Mütterrente“ auf Beamtinnen. Auch ein Thema war die Forderung nach Absenkung der derzeitigen 41-Stunden-Woche (alle anderen Bundesländer haben die 40- oder sogar 39,5-Stunden-Woche, das Land will die 41-Stunden-Woche jedoch beibehalten, da die Reduzierung der Arbeitszeit um 1 Stunden dem Land Mehrkosten von 400 Mio. Euro verursachen soll).
Die Zukunft des VdV gestaltet sich positiv, da an den Hochschulen für öffentliche Verwaltung sehr viele Studierende in den Verband eintreten. Der Verband arbeitet mich Hochdruck in den Bereichen Beihilfe und Besoldung, damit das bisher Erreichte gehalten oder noch verbessert werden kann. Da wird schon mal „bissig und aggressiv“ weiter verhandelt, so die Worte von Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch.
Auch dieses Jahr konnten wieder einige Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden: Sieglinde Bischoff und Reinhard Keller für 40 Jahre, Franz Rüttnauer für 50 Jahre und Eberhardt Stotz für stolze 60 Jahre.
Nach der Ehrung der Jubilare wurden in einer regen Diskussion aber in gemütlicher Runde und mit einem angenehmen Spezialitäten-Essen viele berufspolitische Themen angesprochen.

Der Jubilar Bürgermeister a. D. Eberhard Stotz (60 Jahre Mitglied) zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Joachim Kunz und Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch

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