Kreisverband Ortenaukreis

Arnold Heitz

Kreisverbandsvorsitzender:
Arnold Heitz
Heitz@hs-kehl.de

Nächste Kreisversammlung:
2019

Kreisversammlung 2018

Der Besuch bei der diesjährigen Kreisversammlung war erfreulich. Über die Hälfte der Anwesenden waren Studierende der Hochschule Kehl, in deren Räumen die Versammlung auch stattfand. Die Vertreterin der Studierenden aus Kehl in unserem Verbandsvorstand, Kollegin Katharina Schubert, war mit von der Partie. Nach ihrer Staatsprüfung im März nächsten Jahres wird sie dieses Amt nicht mehr bekleiden können. Sie hat bereits die Weichen für die Zukunft gestellt und als Nachfolger Kollegen Martin Reiser gewinnen können. Wir können bereits jetzt sagen, dass es eine äußerst erfolgreiche Zeit war, und wir freuen uns auch darüber, dass Katharina Schubert dafür gesorgt hat, dass der Amtswechsel reibungslos vonstattengehen kann. Der Kreisvorsitzende Arnold Heitz begrüßte die Kolleginnen und Kollegen, bevor Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch über die beamtenpolitische Situation in Baden-Württemberg berichtete.
Es gab Positives und auch Negatives. Der VdV kann es als Erfolg verbuchen, dass nunmehr nach jahrzehntelangen Bemühungen die Stellenobergrenzenverordnung endlich weggefallen ist. Den Bemühungen des VdV, gemeinsam mit dem BBW und den kommunalen Landesverbänden, Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag ist es zu verdanken, dass die unsägliche Absenkung der Eingangsbesoldung im gehobenen und im höheren Dienst mit 4 % bzw. 8 % monatlich auf die Dauer von 3 Jahren seit 1. Januar Geschichte ist. Seitdem erhalten die jungen Kolleginnen und Kollegen das, was ihnen nach A 9 bzw. A 13 nach der Besoldungstabelle auch zusteht, und das ist eigentlich grundsätzlich auch zu wenig. Die Tariferhöhung nach dem TVL (Tarifvertrag der Länder) konnte von der Höhe her auch auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Pensionäre übertragen werden. Mehr als ärgerlich war es, dass dies wiederum Monate später als im Tarifbereich erfolgt ist. Bis jetzt waren die Verhandlungen des Beamtenbundes Baden-Württemberg und des VdV über die Rücknahme der Beihilfeverschlechterung nicht erfolgreich. Dies ist noch eine „offene Baustelle“. Dasselbe gilt für den Kampf um die Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf das Niveau der Tarifbereichs von 41 Stunden auf 39,5 Stunden. Auch im öffentlichen Dienst ist die „work-life-balance“ zu einem Thema geworden. Dies wurde von den Anwesenden mit großem Beifall aufgenommen.
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen ist erfreulich. Der Bestand kann gehalten werden. Insbesondere gleichen die Beitritte von Studierenden die Verluste durch Austritte und Sterbefälle aus. Wichtig neben den jungen Kolleginnen und Kollegen sind jedoch auch die erfahrenen und älteren Mitglieder. Daher ist der Tagesordnungspunkt Ehrungen zurecht einer der wichtigsten, wenn nicht gar der wichtigste, so auch im Ortenaukreis.
Folgende Kollegen konnten für ihr Verbandsjubiläum geehrt werden:
für 25 Jahre: René Hamsch,
für 40 Jahre: Manfred Bonath,
für 50 Jahre: Rudolf Heizmann, Paul Jensen und Klaus-Peter Mungenast,
für 60 Jahre: Horst Mast.
Alle Jubilare erhalten die Ehrenurkunde und die Ehrennadel in Silber bzw. Gold verliehen. Kreisvorsitzender Arnold Heitz und Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch dankten den Kollegen für ihre Verbandstreue und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass alle noch viele Jahre in Gesundheit dem Verband die Treue halten werden. Nach einer intensiven Diskussion, in der die Arbeit des VdV positiv bewertet wurde, konnte der Kreisvorsitzende Arnold Heitz die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Ortenau schließen.


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