Kreisverband Heilbronn

Thomas Müller

Kreisverbandsvorsitzender:
Thomas Müller
tmum@gmx.de

Nächste Kreisversammlung:
2020

Kreisverband Heilbronn
 
Die Kreisversammlung 2018 war von unserem Kreisvorsitzenden Thomas Müller gemeinsam mit dem Ehepaar Helmut und Marina Nef wieder perfekt vorbereitet und organisiert.
Das „Vorprogramm“ bot einen interessanten Einblick in die SLK-Kliniken Heilbronn. Herr Leers von den SLK-Kliniken am Gesundbrunnen führte die stattliche Teilnehmerschar. Zunächst erläuterte er ausführlich anhand einer Power-Point-Präsentation die Organisation des Verbundes der SLK-Kliniken. Er ist auch auf die politischen Probleme zur Stilllegung der Kreiskrankenhäuser Möckmühl und Brackenheim und der Notwendigkeit der Konzentration wegen der wirtschaftlichen Notwendigkeit auf die SLK-Kliniken Gesundbrunnen Heilbronn und Plattenwald Bad Friedrichshall eingegangen. Angesprochen hat er auch die enormen Kosten des Neubaus des Plattenwaldkrankenhauses (das alte Krankenhaus wird nach 40 Jahren abgerissen). Bei der anschließenden Führung durch das Haus wurden einige der wichtigsten Abteilungen besichtigt, wie z. B. die Radiologie und die Physiotherapie, sowie der Privatpatientenbereich, wobei natürlich keiner der Anwesenden hoffte, dass er dort Zeit verbringen muss – es sei denn als Besucher.
 
Einen breiten Raum nahmen wie gewohnt die Ausführungen des Verbandsgeschäftsführers Harald Gentsch über die aktuelle Berufspolitik ein. Kein Verständnis kann der Verband dafür aufbringen, dass immer noch eine Besoldungserhöhung zeitlich verschoben wird. Erst jetzt im Juli bekommen die Beamtinnen und Beamten in Baden-Württemberg mehr Geld. Der Tarifabschluss des TV-L, der für die Angestellten bereits ab 1. Januar 2018 gilt, wurde mit 2,675% inhaltlich zwar übernommen, aber wie seit Jahren leider deutlich später, obwohl die finanzielle Situation des Landes so gut wie noch nie ist. Man muss sich also nicht wundern, wenn das Berufsbild des Verwaltungsbeamten an Attraktivität verliert. Ein weiteres großes Ärgernis sind die Verschlechterungen im Beihilferecht. Die Absenkung der Einkommensgrenze ist genauso verwerflich wie die Beschränkung der Beihilfehöhe für die neu eingestellten Beamten auf dauerhaft 50 %. Ein Dauerbrenner ist auch die Ungleichheit bei der Wochenarbeitszeit. Während wir Beamte 41 Stunden in der Woche arbeiten müssen, sind dies bei den Tarifbeschäftigten nur 39,5 Stunden. Das ist nicht hinnehmbar. Der Verband wird sich auch weiterhin mit aller Macht dafür einsetzen, dass diese diskriminierenden Maßnahmen wieder zurückgenommen werden, sagte Harald Gentsch unter dem Beifall der anwesenden Kolleginnen und Kollegen. Dem Verband wurde attestiert, dass er eine sehr gute Arbeit mache und die Kolleginnen und Kollegen außerordentlich gut vertrete.
Höhepunkt einer jeden Kreisversammlung sind die Ehrungen langjähriger Mitglieder:
Claus Maier, 25 Jahre
Lothar Roos, 40 Jahre
Michael Frank, 50 Jahre
Albert Leibold, 50 Jahre
Helmut Nef, 50 Jahre (bereits im Jahr 2017)
Bruno Neumann, 50 Jahre
Hans-Peter Pfizenmaier, 50 Jahre
Wolfgang Frenzel, 60 Jahre
Helmut Fleschhut, 60 Jahre
Siegfried Kauselmann, 60 Jahre
Hans-Ulrich Müller, 60 Jahre
Hermann Müller, 60 Jahre
Ernst Schlagenhauf, 60 Jahre
Günther Schaubel, 70 Jahre
Werner Schnabel, 70 Jahre.
Auch unser Kollege Herbert Gabler konnte auf sein 70-jähriges Verbandsjubiläum feiern. Er teilte uns mit, dass es ihm leider nicht möglich sei, an der Kreisversammlung teilzunehmen, dass er sich allerdings sehr darüber freuen würde, wenn man ihm bei einem Besuch die Ehrennadel und die Ehrenurkunde überbringen würde. Das hatten wir auch vor. Allerdings ist unser Kollege Herbert Gabler acht Tage nach unserer Kreisversammlung verstorben. Darüber sind wir sehr traurig. Er war ein aufrechter Kollege und Vertreter des württembergischen gehobenen Verwaltungsbeamten.
 

Die anwesenden Jubilare (von links): Lothar Roos, Helmut Nef, Albert Leibold, Günther Schaubel, Helmut Fleschhut, Hans Ulrich Müller,  Wolfgang Fenzel, Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch


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