Kreisverband Neckar-Odenwaldkreis

Wolfgang Baur

Kreisverbandsvorsitzender:
Wolfgang Baur
baur.wolfgang@web.de

Nächste Kreisversammlung:
2020

Kreisversammlung 2018

Die Ehrung von vier langjährigen Mitgliedern, aktuelle berufspolitische Themen sowie Informationen über den DRK-Kreisverband Mosbach standen im Mittelpunkt der diesjährigen Versammlung. Als Tagungsort konnte die Integrierte Rettungsleitstelle Mosbach gewonnen werden.
Nach der Begrüßung der erfreulich zahlreich erschienenen Verbandsmitglieder durch den Kreisvorsitzenden Wolfgang Baur und einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen ehemaligen Kreisvorsitzenden Erich Glas stellten der Präsident des DRK-Kreisverbandes Mosbach OB a.D. Gerhard Lauth und der Kreisgeschäftsführer Steffen Blaschek die Tätigkeitsfelder des DRK-Kreisverbandes Mosbach und die Arbeit der Rettungsleitstelle vor. Präsident Lauth, der auch langjähriges VdV-Mitglied ist, hieß die Kollegen in der Leitstelle willkommen und führte aus, dass die Tätigkeit des DRK weit mehr als Rettungsdienst und Krankentransporte umfasst. Durch den Betrieb von zwei stationären Pflegeeinrichtungen und vielfältige soziale, pflegerische und hauswirtschaftliche Angebote sei man mit einem Umsatz von nahezu 11 Mio. € mit einem mittelständischen Unternehmen vergleichbar. Das kürzlich gestartete Modellprojekt „Mobile Retter im Neckar-Odenwald-Kreis“, das auf einer Smartphone-App basiert, stellte er ebenfalls vor. Kreisgeschäftsführer Blaschek berichtete, dass der Mosbacher DRK-Kreisverband ca. 1.000 Ehrenamtliche und 8.000 Fördermitglieder umfasst und für den Altkreis Mosbach mit ca. 80.000 Einwohnern zuständig ist. Neben dem Aufgabenumfang und den Zukunftsinvestitionen der Rettungsleitstelle ging er auch kritisch auf die immer wieder aufkommende Strukturdiskussion in Baden-Württemberg ein, die eine Verringerung der Leitstellen im Land zum Gegenstand hat.
Danach erläuterte VdV-Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch die aktuellen Verbandsthemen. Zufrieden zeigte er sich damit, dass durch den Ausgang der Bundestagswahl das Thema Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist, ebenso wie die Absenkung der Eingangsbesoldung im gehobenen und höheren Dienst. Auch sei das vom Bundesverfassungsgericht festgestellte Streikverbot für Beamte zu begrüßen. Nicht nachvollziehbar ist für den VdV dagegen die nach wie vor verzögerte Übernahme der Tarifergebnisse in die Beamtenbesoldung trotz hoher Steuermehreinnahmen und der um 1,5 Stunden längeren Wochenarbeitszeit gegenüber den Tarifbeschäftigten. Hier fordert der VdV eine Gleichbehandlung genauso wie die Rücknahme der Beihilfekürzungen für Ehegatten junger Beamtinnen und Beamten.
Kreisvorsitzender Baur berichtete von der jährlichen Zusammenkunft aller Kreisvorsitzenden des VdV im Juli 2018 und der Entwicklung der Mitgliederzahl im Neckar-Odenwald-Kreis, die um 14 % auf 117 Personen gestiegen ist, nachdem es im Vorjahr bereits einen Zuwachs um 13 % gegeben hatte. Mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren ist man der zweitjüngste Kreisverband in Baden-Württemberg. Kolleginnen und Kollegen sind nahezu gleichstark vertreten.
Schluss- und Höhepunkt der Kreisversammlung waren die Ehrungen von Bürgermeister a.D. Bernhard Schneider und Verwaltungsdirektor Ludwig Schön für 40-jährige Mitgliedschaft und von Verwaltungsdirektor a.D. Rolf Ernst und Kreisoberamtsrat a.D. Wolfram Reichert für 50-jährige Mitgliedschaft. Sie wurden von Harald Gentsch mit Urkunden, Ehrennadeln und Weinpräsenten ausgezeichnet.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde auch in Abwesenheit Marion Günther geehrt

Jubilarehrung (von links): Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch, Verwaltungsdirektor Ludwig Schön (40 Jahre), stv. Kreisvorsitzender Achim Walter, Oberbürgermeister a.D. Gerhard Lauth, vorne Bürgermeister a.D. Bernhard Schneider (40 Jahre), Kreisoberamtsrat a.D. Wolfram Reichert (50 Jahre), Verwaltungsdirektor a.D. Rolf Ernst (50 Jahre) und Kreisvorsitzender Wolfgang Baur.


  • Zur Startseite