Kreisverband Rottweil

Betschner, Rainer

Kreisverbandsvorsitzender
Rainer Betschner, Bürgermeister
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2027

Frühjahrsmitgliederversammlung in Fluorn-Winzeln: Rainer Betschner übernimmt Kreisvorsitz von Hans Mauch - würdevolle Verabschiedung mit besonderem Besuch

Kreisvorsitzender Hans Mauch konnte zur Frühjahrsversammlung in Fluorn-Winzeln eine stattliche Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Neben Verbandsgeschäftsführer Tilman Schmidt nahm auch Alex Schmid, Stellvertretender Vorsitzender des Beamtenbundes Baden-Württemberg für den kurzfristig verhinderten Vorsitzenden Kai Rosenberger teil.
Sodann hielt Mauch noch einen kurzen Rückblick auf seine 12-jährige Amtszeit, in der insgesamt 21 Veranstaltungen (wegen Corona konnten 3 Treffen nicht abgehalten werden) stattfanden, davon einige Herbstveranstaltungen zusammen mit den Kollegen vom Schwarzwald-Baar-Kreis. Zu den Veranstaltungen gehörte neben den berufsrelevanten Themen stets auch eine Besichtigung bzw. Informationsveranstaltung aus dem Kreisgebiet dazu, ob dies die Daseinsvorsorge wie Wasser oder Energie oder Rohstoffe oder auch die Veränderungen in der mittelständischen Wirtschaft im Wandel der Zeit betrafen.
Danach konnten folgende Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden:
25 Jahre: Herbert Hermle, Berndt Pfaff und Thomas Seeger;
60 Jahre: Klaus Holzner;
70 Jahre: Peter Rottenburger.
Bei den anschließenden Wahlen des Kreisvorsitzenden und seiner Stellvertreterin wurde Bürgermeister Rainer Betschner als Kreisvorsitzender und Vanessa Bretthauer einstimmig gewählt. Der bisherige Kreisvorsitzende Hans Mauch und seine Stellvertreterin Regina Steimer hatten auf eine erneute Kandidatur nach vierzehnjähriger Amtszeit verzichtet.
Verbandsgeschäftsführer Schmidt gratulierte den Gewählten und bedankte sich bei den bisherigen Amtsträgern.
In seiner launigen Laudatio auf den bisherigen Kreisvorsitzenden hob er die langjährige Tätigkeit und das vielfältige Engagement von Hans Mauch für den Verband hervor. Begonnen hat diese während des Fachhochschulstudiums bei der Mitarbeit im Arbeitsausschuss „Reform der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst“ über die Funktion des Landesjugendleiters, danach lange Jahre Mitglied im Verbandsvorstand und daneben viele Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender unter Bürgermeister Gustav Kammerer. Verbandsgeschäftsführer Schmidt überreichte Hans Mauch noch ein Dankeschön-Präsent des Verbandes. Als besonderer Gast war auch BM a. D. Robert Strumberger, seines Zeichens Kreisvorsitzender des Schwarzwald-Baar-Kreises und seit Hochschulzeiten Wegbegleiter und guter Freund von Hans Mauch, zur Versammlung gekommen. Auch er dankte für das besondere Engagement.
Leider war Kai Rosenberger, der Vorsitzende des Beamtenbundes Baden-Württemberg, wegen einer anderen Veranstaltung kurzfristig verhindert, weshalb Alexander Schmid, einer seiner Stellvertreter beim BBW, aktuell aus der Landeshauptstadt berichten konnte.
Er stellte fest, dass derzeit auf die Beamtenschaft und ihre „angeblichen“ Privilegien eine heftige Neiddebatte auf breiter Front geführt wird, wobei die Argumente nicht neu sind. Neu ist der Kreis der Politiker, die es eigentlich besser wissen müssten. Renten- und Krankenversicherung werden in einen Topf geworfen nach dem Motto „wenn alle einzahlen ist mehr Geld im Topf und für alle wird es nicht teurer“. Deshalb hat der dbb ein Gutachten in Auftrag gegeben bei dem untersucht werden soll, was der wesentliche Bestandteil des Berufsbeamtentums ist, da die Alimentation ja verfassungsrechtlich geschützt ist.
Bezüglich der Gehaltsanpassung soll es Zusagen geben, dass diese rückwirkend zum 1.4.2026 wirkungsgleich mit 2,8 % erfolgen soll.
Da wegen der Kostendämpfungspauschale noch Gerichtsverfahren laufen und deren Ausgang nicht abgeschätzt werden kann, ist zur Wahrung von evtl. Ansprüchen der jährliche Widerspruch erforderlich.
Nach ausgiebiger Diskussion zu den vorgetragenen Themen bedankte sich Kreisvorsitzender Mauch bei allen für ihr Kommen, besonders aber bei Verbandsgeschäftsführer Tilman Schmidt und seinen Mitarbeiterinnen Klingler, Krahl und Sivalec, sowie bei der stv. Kreisvorsitzenden Regina Steimer.
Vor der Kreisversammlung wurde die Firma RUWI in Winzeln in ihrem im vergangenen Jahr neu errichteten Firmengebäude besichtigt. Firmenchef Reiner Ruggaber sowie seine Söhne Florian und Daniel stellten die Firma sowie das neue, nur aus Schwarzwälder Holz errichtete Firmengebäude vor. Hier war die Firmenidee, aus etwas Vorhandenem Neues zu machen, deutlich zu sehen. Dies gilt auch für die gefertigten Produkte wie Hubtische oder sonstige Entwicklungen, insbesondere für den Schreinereibedarf. Faszinierend auch die Beheizung des Gebäudes mittels Fußbodenheizung ausschließlich durch Solar, Photovoltaik und Wärmepumpe. Auch der wertschätzende Umgang der Mitarbeiter miteinander war förmlich zu spüren. Die Firma ist, wie oft im Schwäbischen, aus kleinen Anfängen gewachsen und für die Gemeinde ein wertvoller Teil.


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