Kreisverband Mannheim

Matthias Schürmeier

Kreisverbandsvorsitzender:
Michael Czienskowsky
m.czienskowsky@web.de

Nächste Kreisversammlung:
2019

Kreisversammlung 2018

Kreisvorsitzender Michael Czienskowsky hatte sich für die Kreisversammlung im Jubiläumsjahr des VdV 2018 etwas Besonderes einfallen lassen.
Diese fand im Mannheimer „MARCHIVUM“ statt, dem renovierten und für das Stadtarchiv umgebauten größten Hochbunker der Stadt aus der Zeit des 2. Weltkrieges. Der Beschluss und die Durchführung dieses Projektes stellte den Gemeinderat und die Stadtverwaltung vor große Herausforderungen, die jedoch hervorragend gemeistert wurden. Der Umbau war wirklich spektakulär. Das Gebäude wurde in das Förderprogramm des Bundes „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen. Das MARCHIVUM steht auf drei Säulen: Das Archiv mit seinen umfangreichen Sammlungen und Beständen mit einer Länge von ca. 13 laufenden Regalkilometern, den Bereichen Forschung, Bildung und Vermittlung sowie den Ausstellungen zur Stadtgeschichte und NS-Zeit. Letztere eröffnet in diesem Jahr.
Das MARCHIVUM versteht sich als ein offenes Haus der Begegnung, des Erlebens, Lernens und Forschens. Es will in die Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus ausstrahlen. Gleichzeitig ist es Dienstleister nicht nur für die Stadtverwaltung Mannheim, sondern darüber hinaus auch für die interessierte Öffentlichkeit, für die es eine Vielfalt unterschiedlicher Services bereithält, wie Bauakteneinsicht, Digitalisierungszentrum, historische Personenrecherche und stadtgeschichtliche Forschung.
Die Versammlungsteilnehmer konnten sich durch die Führung vom stv. Direktor Dr. Stockert einen hervorragenden Eindruck von dem Projekt und der Institution des „MARCHIVUMS“ machen.
 
Bei einem Imbiss konnte dann der „offizielle“ Teil der Kreisversammlung absolviert werden. Verbandsgeschäftsführer Harald Gentsch erläuterte die in der Zwischenzeit hinlänglich bekannten Forderungen des VdV gegenüber der Landesregierung: inhalts- und vor allen Dingen auch zeitgleiche Übernahme des Tarifergebnisses der bereits jetzt begonnen Tarifverhandlungen des TVL, Forderung einer Eingangsbesoldung mindestens nach A 10, Aktualisierung der Besoldungstabelle vor allen Dingen beim mittleren Dienst, Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 41 Stunden und Rücknahme der Sonderopfer vergangener Jahre, insbesondere bei der Beihilfe.
Ein großes Ärgernis konnte in der Zwischenzeit beseitigt werden: Die Absenkung der Eingangsbesoldung ist seit Januar des vergangenen Jahres vom Tisch, und nicht nur das, vom Verfassungsgericht wurde diese von grün-rot eingeführte Repressalie als verfassungswidrig erklärt. So muss das Land jetzt den betroffenen Kolleginnen und Kollegen die zu Unrecht einbehaltenen Gehaltsanteile nachzahlen. Es war ein Akt der Fairness, dass die Finanzministerin und die Landesregierung bereit sind, diese Nachzahlungen von Beginn der Absenkung an vorzunehmen und sich nicht auf eine Verjährung zu berufen. Wir hätten uns nichts anderes vorstellen können, und dennoch ist dies zu begrüßen.
Kreisvorsitzender Michael Czienskowsky gab noch einen Bericht über seine Aktivitäten und dann wurde an die Jubilare des Jahres 2018 mit Dankbarkeit gedacht. So konnten Pia Krivic für 25 Jahre und Karl-Heinz Schöllkopf für 50 Jahre ausgezeichnet werden. Leider war es beiden aus zeitlichen Gründen nicht möglich, die Ehrung persönlich entgegen zu nehmen. In der Zwischenzeit erhielten sie jedoch die Ehrenurkunde und die Ehrennadel mit dem Dank des Verbandes für ihre Verbandstreue ausgehändigt.


  • Zur Startseite